Lemke bereitet eigenen Rückzug vor

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Werders Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke (Archivbild)

Bremen - Werder Bremens Aufsichtsratschef Willi Lemke hat indirekt seinen Rückzug für 2016 angekündigt. Bei der nächsten Aufsichtsratswahl wird er offenbar nicht mehr antreten. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bundesligisten vom Montagabend hervor.

„Ich werde die verbleibende Zeit meiner Amtsperiode nutzen, um aktiv den Prozess einzuleiten, eine verantwortungsvolle Nachfolgeregelung für mich als Aufsichtsratsvorsitzenden zu finden", wird Lemke in der Mitteilung der Grün-Weißen zitiert.

Lemke machte zugleich deutlich, dass er der angestoßenen Diskussion um neue Möglichkeiten in der Finanz-Politik der Grün-Weißen offen gegenübersteht. "Unternehmerische Verantwortung ist immer ein Kennzeichen des Handelns bei Werder gewesen und ich sehe keinen Gegensatz darin, sich dabei auch über sinnvolle Modelle zu unterhalten, wenn die Risiken beherrschbar sind. Wichtig ist mir dabei jedoch, dass der eingeschlagene Weg, der wirtschaftlichen Vernunft fortgesetzt wird, um das Unternehmen Werder fit für die Zukunft zu machen", so Lemke.

Lemke hatte sich am Montagvormittag mit Aufsichtsratsmitglied Marco Bode und der Werder-Geschäftsführung unter Teilnahme von Klaus Filbry, Thomas Eichin und Klaus-Dieter Fischer getroffen und über die zukünftige Ausrichtung des Clubs gesprochen.

Als möglicher Nachfolger für Lemke wird Marco Bode gehandelt.
mib

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