Werder muss Geld sparen

Coronavirus-Krise: Werder Bremen schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit

Werder Bremen beschäftigt insgesamt 180 Mitarbeiter. Nicht für alle gibt es in Zeiten der Coronavirus-Pandemie genug zu tun. Daher schickt der Club etliche Mitarbeiter in Kurzarbeit.
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Werder Bremen beschäftigt insgesamt 180 Mitarbeiter. Nicht für alle gibt es in Zeiten der Coronavirus-Pandemie genug zu tun. Daher schickt der Club etliche Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Bremen – Rund eine halbe Million Betriebe in Deutschland haben wegen der Coronavirus-Pandemie bereits Kurzarbeit angezeigt. Nun auch Werder Bremen.

Wie der Fußball-Bundesligist am Donnerstagvormittag mitteilte, wurde „mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kurzarbeit vereinbart“. Exakte Zahlen nennt der SV Werder Bremen dabei nicht.

Werder Bremen: Coronavirus-Krise bringt gesellschaftliche Angebote des Clubs zum Erliegen

Der Grund für die Maßnahme liegt auf der Hand: Spielbetrieb unterbrochen, Fan-Shop geschlossen, gesellschaftliche Angebote ruhen. Das Kerngeschäft ist zum Erliegen gekommen, schreibt der Club. „Wir sind unserer unternehmerischen Verantwortung gefolgt“, erklärt zudem Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Natürlich hoffen wir, dass sich die Situation so schnell wie möglich ändert und wir alle Kolleginnen und Kollegen wieder am Arbeitsplatz begrüßen können.“

Werder Bremen: Mannschaft verzichtet wegen Coroanvirus auf Gehalt

Bereits vor Einführung der Kurzarbeit, die für die betroffenen Angestellten finanzielle Einschnitte bedeutet, hatten das Profi-Team, der Trainerstab und die dreiköpfige Geschäftsführung verkündet, auf Teile ihres Gehalts zu verzichten. Von der Kurzarbeit sind sie allesamt nicht betroffen. (csa)

Zur letzten Meldung vom 27. März 2020:

Coronavirus: Auch Werder Bremen denkt über Kurzarbeit nach

Die gut bezahlten Fußball-Profis des SV Werder Bremen stehen zwar stets im Fokus, doch der Bundesligist beschäftigt zahlreiche weitere, ganz normale Mitarbeiter – insgesamt sind es 180. Und in Zeiten der Coronavirus-Krise gibt es längst nicht mehr genug zu tun für alle.

Wegen des Coronavirus denkt nun also auch Werder Bremen in einigen Bereichen über das Thema Kurzarbeit nach. Entschieden ist aber noch nichts. „In vielen Vereinen wird Kurzarbeit geprüft und auch umgesetzt. Auch wir gehören dazu. Wir setzen uns mit dem Thema auseinander. Das muss man allerdings differenziert tun“, berichtete Werder-Boss Klaus Filbry am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Medienvertretern. 

In einigen Bereichen würde in der aktuellen Situation wesentlich weniger Arbeit anfallen, in anderen wie zum Beispiel dem Rechnungswesen, dem Vertrieb oder der Kommunikationsabteilung wiederum sogar mehr als vorher. 

Werder Bremen: Konkurrent Union Berlin hat Angestellte wegen Coronavirus bereits in Kurzarbeit 

Aus Rücksicht auf die Mitarbeiter wollte Klaus Filbry nicht weiter ins Detail gehen und bat auch darum, keine Spekulationen anzustellen: „Das werden wir zuerst intern besprechen, mit den Menschen, die es betrifft. Erst dann werden wir die Öffentlichkeit informieren.“

Werder Bremens Bundesliga-Konkurrent 1. FC Union Berlin hat seine Angestellten bereits in Kurzarbeit geschickt, gleiches gilt für Zweitligist Erzgebirge Aue. Bei Hannover 96 ist dies ab dem 1. April der Fall. Auch Hertha BSC hat bereits öffentlich angekündigt, sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Und zahlreiche Dritt- und Viertligisten machen bereits Gebrauch von der Kurzarbeit-Regelung. (kni)

Quelle: DeichStube

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