Kuriose Panne in Herzlake

Werder steckt endlich mal oben fest...

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Werders Videoanalyst Mario Baric

Herzlake - Die vergangenen Jahre waren stets geprägt durch knüppelharten Abstiegskampf, Werder dümpelte meistens im dunklen Tabellenkeller herum. Aber nun stecken die Bremer zur Abwechslung mal oben fest – zumindest einer von ihnen.

Das Vormittagstraining war fast vorbei, der neue Videoanalyst Mario Baric hatte alles mit seiner Kamera festgehalten. Aus luftiger Höhe. Er stand auf einem sogenannten Steiger, bestimmt fünf, sechs Meter über dem Erdboden. Dann wollte er wieder runterfahren – doch es gab offenbar ein Problem mit der Hydraulik, jedenfalls tat sich gar nichts mehr. Und plötzlich nahten am Himmel auch noch fette Regenwolken. Einige Spieler und Trainer eilten Baric zur Hilfe, konnten das technische Problem von unten jedoch auch nicht lösen.

„Ich habe alles probiert“, sagte Co-Trainer Torsten Frings und grinste. Auch sein Kollege Florian Kohfeldt konnte sich einen kleinen Jux nicht verkneifen und rief Baric zu: „Es war eine kurze Zusammenarbeit mit dir – aber schön.“ Erst als Mitarbeiter des Bremer Teamhotels auftauchten, wurde Baric nach 20 Minuten (und trocken) aus seiner misslichen Lage befreit. Per Hand-Hydraulik. Mit einer Stange hebelten sie den Korb, in dem der Videoanalyst stand, wieder nach unten. In Barics Gesicht war nach der „Landung“ durchaus ein mulmiges Gefühl abzulesen, doch er gab sich cool: „Es war ja nicht so hoch...“
mr

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