Ergebnis der Aufsichtsratssitzung - teure Transfers sind vom Tisch

Die schwarze Null bleibt das Ziel

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Werder-Sportchef Eichin

Bremen - Werder Bremen wird seinen Konsolidierungskurs weiter fortführen. Das gab Werder-Sportchef Thomas Eichin auf der Pressekonferenz vor dem Hertha-Spiel bekannt. Damit sind die Diskussionen um teure Neuzugänge vom Tisch - es wird sie nicht geben, außer Werder kann durch Spielerverkäufe noch Einnahmen generieren.

In den vergangenen Tagen brodelte die Gerüchteküche in Bremen: Diverse Namen wurden in den Medien als mögliche Neuzugänge für Werder gehandelt. Ob Bryan Ruiz von Fulham oder Rafal Wolski vom AC Florenz. Doch nun ist klar - die Grün-Weißen werden ihren Konsolidierungskurs weiter fortführen. Das ist das Ergebnis der Aufsichtsratssitzung vom Mittwoch. Eine schwarze Null am Ende der Saison bleibt das erklärte Ziel. „Es wurde beschlossen, dass wir diesen Weg weitergehen“, sagte Bremens Sportchef Thomas Eichin auf der Pressekonferenz vor dem Hertha-Spiel: „Wir sprechen deshalb nicht über Zugänge, sondern eher über Verkäufe“.

Im Klartext: Werder hat kein Geld, um teure Transfers zu stemmen - und Schulden wird der Verein deshalb nicht machen. Also falls nicht durch den Verkauf von Spielern Millionen in die leeren Kassen gespült werden, muss Trainer Robin Dutt in dieser Saison mit den Profis auskommen, die er hat. Ein Wechsel von Bryan Ruiz (Fulham fordert sieben Millionen Euro Ablöse) ist damit in weite Ferne gerückt, obwohl der Offensivspieler offenbar gerne an die Weser gewechselt wäre. Auch Wolski ist kein Thema, das ist der polnische Jungprofi aber nach Informationen unserer Zeitung auch nie gewesen.
mib

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