Als Ersatz für Lukimya

Werder an Chelsea-Verteidiger Djilobodji interessiert

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Papy Djilobodji (Archivbild)

Bremen – Die Gerüchteküche brodelt: Wen holt Werder Bremen als Ersatz für Assani Lukimya? Wie Thomas Eichin gegenüber der Kreiszeitung bestätigte, ist Papy Djilobodji vom FC Chelsea ein heißer Kandidat. Der Innenverteidiger soll demnach bis zum Saisonende ausgeliehen werden.

Zunächst hatten am Dienstag spanische Medien über Bremens Interesse an dem 27-Jährigen berichtet. Mittlerweile hat sich auch Werders Sportchef Thomas Eichin zu dem Thema geäußert: "Wir stehen in Verhandlungen mit dem FC Chelsea", sagte der 49-Jährige auf Nachfrage der Kreiszeitung und bestätigte damit die Medienberichte. 

Die Leihgebühr für den senegalesischen Nationalspieler soll rund 400.000 Euro betragen. Eine Kaufoption wird es in dem Leihvertrag aber nicht geben. "Chelsea will ihn nicht verkaufen", so Eichin. Laut Werders Sportchef verfügt Djilobodji über "einen guten Spielaufbau, gute Technik und ist zudem zweikampfstark". Im Vergleich zu Lukimya schätzt Eichin den Senegalesen als stärker ein und spricht von einer Verbesserung auf der Position für die Bremer.

Djilobodji war erst zu Beginn der laufenden Saison vom französischen Club FC Nantes nach London gewechselt. Beim FC Chelsea kam der 27-Jährige aber überhaupt noch nicht zum Zug. In der Premier League stand er nur zweimal im Kader, wurde aber nicht eingesetzt. Sein bisher einziges Pflichtspiel für die "Blues" absolvierte Djilobodji im League-Cup, wo er in der Partie gegen den FC Walsall in der Nachspielzeit eingewechselt wurde.

Das Engagement des Senegalesen bei den Londonern kann daher bisher als großes Missverständnis gewertet werden. Schon seine Verpflichtung im Spätsommer hatte etwas überrascht. Denn eigentlich wollte Chelsea damals unbedingt den Innenverteidiger John Stones vom FC Everton verpflichten, nachdem die "Blues" in den ersten Saisonspielen in der Defensive alles andere als sicher standen. Everton ließ Stones aber nicht ziehen – und Chelsea holte stattdessen auf den letzten Drücker Djilobodji.

In der laufenden Wintertransferperiode wurde der 27-Jährige mit mehreren Teams in Verbindung gebracht. Neben Vereinen aus Spanien und Italien soll Anfang Januar auch der VfB Stuttgart Interesse an dem Nationalspieler gezeigt haben.
mib/csa

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