Kommentar zum Ujah-Transfer

Werder ist zurück am Pokertisch

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Mediengruppe Kreiszeitung

Von Björn Knips. Es ist ein Ausrufezeichen! Oder wer hätte gedacht, dass Werder für einen Spieler 4,5 Millionen Euro Ablöse zahlt? So viel haben in dieser Spielzeit alle Neuzugänge zusammen gekostet.

Und das letzte Mal war im Sommer 2012 ein Spieler teurer: Eljero Elia. Damals hieß der Sportchef noch Klaus Allofs – und der glaubte mit den 5,5 Millionen Euro für den Niederländer, Werder wieder nach oben zu bringen. Ein Irrtum. Werder stürzte ab – mit Elia, der seinem Ruf, schwierig zu sein, voll gerecht wurde. Jetzt ist er an den FC Southampton ausgeliehen und soll durch einen Verkauf wenigstens etwas Geld zurückbringen. Gleiches gilt für Nils Petersen in Freiburg oder Ludovic Obraniak beim türkischen Club Rizespor.

Darauf wollte und konnte Werder aber nicht warten. Ujah war jetzt zu haben – und Thomas Eichin und Co. sind sich natürlich sicher, dass der Nigerianer durchstartet. Warum auch nicht? Ujah ist eine gute Mischung aus fertigem, entwicklungsfähigem und hungrigem Spieler. Er kann sofort funktionieren, weil er die Bundesliga kennt. Und er muss sofort funktionieren, weil es sich Werder in finanziell schwierigen Zeiten nicht leisten kann, 4,5 Millionen Euro auf die Bank bzw. in den Sand zu setzen.

Werder erhöht seine Einsätze, pokert im Fall Ujah aber nicht zu hoch.

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