Rechtsverteidiger fehlte gegen Dortmund

Kohfeldt will Gebre Selassie „nicht verheizen“

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Theodor Gebre Selassie musste gegen Borussia Dortmund angeschlagen passen.

Bremen - Er hatte zuvor noch keine Minute in der laufenden Bundesliga-Saison verpasst - vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund fehlte sein Name dann aber plötzlich auf dem Spielberichtsbogen: Theodor Gebre Selassie, Werders Dauerbrenner, musste angeschlagen passen.

Eine Vorsichtsmaßnahme, wie Trainer Florian Kohfeldt nach dem Spiel erklärte. Denn Gebre Selassie ist die körperliche Belastung nach bisher 3.174 Pflichtspiel-Minuten offenbar deutlich anzumerken. „Er hat am Donnerstag im Geheimtraining einen Schlag aufs Knie bekommen. Ich glaube nicht, dass es etwas Schlimmes ist, aber er hat am anderen Bein auch schon etwas“, berichtete Kohfeldt - und hielt fest: „Da schrillen bei mir so langsam die Alarmglocken.“

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Gebre Selassie: Auf beiden Beinen instabil

Unter gewissen Umständen wäre es laut dem Trainer eventuell möglich gewesen, Gebre Selassie für das Dortmund-Spiel fit zu bekommen. Dieses Risiko wollte Kohfeldt aber nicht eingehen. „Bei allem Ehrgeiz: Wir wollen keine Spieler verheizen. Er hat in diesem Jahr einfach den einen oder anderen Schlag zu viel kassiert und hat in beiden Beinen ein Instabilitätsgefühl.“

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Deswegen ist sich Kohfeldt auch noch nicht sicher, ob Gebre Selassie am Samstag gegen Hoffenheim wieder spielen kann. „Ich gehe davon aus, aber ich muss mir vorher genau ansehen, wie stabil er ist.“ Werders Trainer will bei seinem Rechtsverteidiger auf keinen Fall eine schlimmere Verletzung riskieren: „Dafür trage ich die Verantwortung, und das bin ich ihm schuldig.“

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„Ich bin kein Adrenalin-Junkie“ - Theodor Gebre Selassie von Werder Bremen im DeichStube-Interview über seine Rolle als Innenverteidiger, seine Karriere und die Familie.

Quelle: DeichStube

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