Schwierige Analyse für Werder-Coach

Kohfeldt und die große Unbekannte aus Köln

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Werder-Coach Florian Kohfeldt in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln.

Bremen. Florian Kohfeldt ist bekannt dafür, dass er in den Pressekonferenzen vor Bundesliga-Spielen eine deutliche Analyse des Gegners abliefert.

Doch diesmal hatte der Werder-Coach so seine liebe Mühe – und das ausgerechnet mit dem Tabellenletzten aus Köln, der am Montagabend ins Weserstadion kommt. „Es ist wirklich schwierig. Da gibt es taktisch kein klares Bild“, sagte Kohfeldt über die große Unbekannte aus Köln.

Normalerweise würden die Kölner ihrem 5:4:1-System vertrauen, aber gegen Stuttgart hätten sie den Gegner schon früh angelaufen und sehr hoch gepresst, berichtete der Werder-Coach: „Sie wechseln oft die Grundordnung, sie sind schon sehr flexibel.“ Natürlich sei seine Mannschaft „auf alles vorbereitet“. 

Es könne ein Geduldsspiel gegen eine tief stehende Mannschaft werden oder auch eine offen Partie. „Beides werden wir annehmen, beides können wir gewinnen.“ Und natürlich will Werder das Heimspiel gegen das Schlusslicht gewinnen.

„Die kommen, um zu gewinnen“

Doch Kohfeldt warnt auch. Von der Mentalität her sei das anders als taktisch ganz klar: „Die kommen, um zu gewinnen. Die Mannschaft lebt. Die haben nichts abgehakt.“ Der letzte Auftritt gegen den VfB Stuttgart wäre der beste Beweis dafür. „Es ist nicht in Worte zu fassen, dass Köln in der Halbzeit zurücklag“, meinte Kohfeldt. Er hatte eine starke Kölner Mannschaft gesehen, die am Ende unglücklich mit 2:3 verlor. 

Ein Tiefschlag im Abstiegskampf, aber noch längst nicht der Todesstoß. Mit einem Sieg in Bremen, könnte das Team von Stefan Ruthenbeck wieder heranrücken. Mindestens das muss Werder verhindern.

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Quelle: DeichStube

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