Vor dem 33. Bundesliga-Spieltag

Der 1. FC Köln im Schnellcheck

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Jubelnde FC-Profis.

Bremen/Köln – Werder Bremen muss am 33. Spieltag auswärts beim 1. FC Köln antreten. Das Team von Trainer Peter Stöger ist in dieser Saison keine Heimmacht, befindet sich aktuell aber in guter Form und hat sich bereits aller Abstiegssorgen entledigt. Die Kölner im Schnellcheck.

Aktuelle Form (UNSSU)
In den zurückliegenden fünf Ligaspielen hat der FC nur ein einziges Mal verloren (0:2 in Leverkusen), zweimal unentschieden gespielt (1:1 Hoffenheim / 0:0 Augsburg) und zweimal gewonnen (3:2 Mainz / 4:1 Darmstadt). Besonders beeindruckend war der starke Auftritt am 31. Spieltag beim Heimspiel gegen Darmstadt. Die Partie darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kölner alles andere als eine Heimmacht in dieser Saison sind. Insgesamt stehen bisher lediglich fünf Siege im Rheinenergiestadion in der Bilanz. Den Klassenerhalt hat das Team von Trainer Peter Stöger mit 41 Punkten schon sicher, kann damit gegen Werder befreit und ohne großen Druck aufspielen. Denn auch nach oben, in Richtung internationales Geschäft, dürfte bei aktuell fünf Punkten Rückstand auf Platz sieben in dieser Saison nichts mehr möglich sein.

Star der Mannschaft
Den absoluten Starspieler hat der FC nicht, das Team glänzt im Kollektiv. Eine besonders wichtige Rolle in diesem Kollektiv kommt allerdings Stürmer Anthony Modeste zu. Der 28-Jährige ist mit 14 Treffern Kölns mit Abstand erfolgreichster Torjäger. Der Franzose, der erst im vergangenen Sommer in die Domstadt gewechselt ist, weiß seinen bulligen Körper geschickt einzusetzen, verfügt über einen starken Abschluss und ein gutes Kopfballspiel. Seine Formkurve zeigt in den vergangenen Wochen deutlich nach oben. Es wird die Aufgabe von Werders Innenverteidigern Jannik Vestergaard und Papy Djilobodji sein, das Kölner Kraftpaket zu stoppen.

Der Trainer
Peter Stöger ist seit Beginn der Saison 2013/14 Cheftrainer in Köln. Der Österreicher hat es seither geschafft, Ordnung und Ruhe in den Verein zu bringen. Der 50-Jährige steht dabei für eine klare Spielphilosophie, die nicht auf Hurra-Fußball ausgelegt ist. Die Domstädter agieren aus einer kompakten Defensive heraus, beschränken sich aber keineswegs auf das bloße Verteidigen. „Ich glaube nicht, dass die Bremer abwartend spielen werden. Das werden wir auch nicht machen“, kündigte Stöger vor dem Duell am Samstag an. In der Regel lässt der Coach ein 4:2:3:1-System spielen. Er scheut aber auch nicht davor, seine Taktik individuell auf den Gegner anzupassen – wie zum Beispiel beim 3:2-Auswärtssieg in Mainz (3:4:3) geschehen.

Verletzte und gesperrte Spieler
Matthias Lehmann wird den Kölnern im Spiel aufgrund einer Sperre fehlen. Der Mittelfeldspieler hatte am vergangenen Spieltag in Augsburg Gelb-Rot gesehen. Ansonsten kann Trainer Stöger aus dem Vollen schöpfen.

So lief das Spiel in der Hinrunde
Die Gastgeber aus Bremen sahen lange wie der Sieger aus, mussten am Ende aber mit einem 1:1 (1:0)-Remis zufrieden sein. Jannik Vestergaard hatte die Grün-Weißen bereits nach vier Minuten per Kopf in Führung gebracht. In der Folge war Werder das etwas bessere Team in einer niveauarmen Partie, verpasste es aber durch einen umstrittenen Strafstoß noch vor der Pause auf 2:0 zu erhöhen. Ausgerechnet der Ex-Kölner Anthony Ujah scheiterte vom Punkt an FC-Keeper Timo Horn. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und belohnten sich mit dem 1:1-Ausgleich durch das erste Bundesliga-Tor von Dusan Svento (79. Minute).

1. FC Köln holt Remis bei Werder Bremen 

mib

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