Kleine Tafel,großes Mahnmal

Die Gedenktafel in der Ostkurve des Weserstadions.

Bremen - Die Fußball-Welt ist manchmal schizophren. Während gestern in Dortmund vor dem Revierderby gegen Schalke schwere Fan-Auseinandersetzungen entbrannten, versuchte Werder Bremen im Weserstadion ein Zeichen gegen Gewalt rund um den Fußball zu setzen.

Die Geschäftsführung präsentierte in der Ostkurve eine Tafel, die an den vor 30 Jahren bei Fan-Krawallen vor einem Nordderby beim Hamburger SV getöteten Adrian Maleika erinnert. „Fußball ist Kampf um den Ball – und nicht Kampf zwischen Fans“ steht auf der Tafel – also jene Botschaft, die die Bremer Ostkurven-Fans vor 30 Jahren als Reaktion auf Maleikas tragischen Tod auf ein Banner geschrieben hatten.Die Gedenktafel, so Werder-Präsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer, solle zwei Ziele verfolgen: Das Gedenken an Adrian Maleika, verbunden mit dem Respekt vor dessen Familie, die gestern durch Bruder Roland Maleika und dessen Ehefrau bei der kurzen Zeremonie vertreten war. Und die Aufforderung an die Fans, „ein Bündnis gegen Gewalt, Rasssismus und Diskriminierung“ zu schmieden.

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