Werder-Spieler Möhwald erfolgreich operiert

Nach Knie-OP: Kevin Möhwald fehlt Werder ein halbes Jahr

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Kevin Möhwald ist am Montag erfolgreich beim einem Knie-Spezialisten in Augsburg operiert worden. Der 26-Jährige wird dem SV Werder Bremen voraussichtlich ein halbes Jahr lang fehlen.

Augsburg - Kevin Möhwald ist am Montag erfolgreich am Knie operiert worden. Der SV Werder Bremen wird nun voraussichtlich ein halbes Jahr lang auf seinen Mittelfeldspieler verzichten müssen.

Das gab Werder Bremen am Dienstagnachmittag bekannt. „Wir wünschen Kevin Möhwald eine schnelle Genesung und werden alles dafür tun und ihn unterstützen, damit er so schnell wie möglich wieder in unseren Kreis zurückkehren kann“, wird Chefcoach Florian Kohfeldt auf „werder.de“ zitiert.

Kevin Möhwald hatte sich am frühen Montagabend nach dem Eingriff des Spezialisten Dr. Ulrich Boenisch aus dem Augsburger Krankenhaus zu Wort gemeldet - und via Instagram ein Foto samt Grußnachricht aus dem Krankenbett geschickt: „Danke für die zahlreichen Genesungswünsche. Die OP ist gut verlaufen. Ich gebe alles dafür, bald wieder auf dem Platz stehen zu können“, schrieb Kevin Möhwald an die Fans des SV Werder Bremen. „Möh“ ist bereits der achte Spieler im Kader des SV Werder, der verletzt ausfällt. (mwi)

Zur letzten Meldung vom 7. September 2019:

Kevin Möhwalds Schicksal: Langzeitverletzter statt Stammspieler bei Werder

Der SV Werder Bremen beklagt den nächsten langfristigen Ausfall: Mittelfeldspieler Kevin Möhwald wird der Mannschaft von Cheftrainer Florian Kohfeldt in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen.

„Er wird uns mehrere Monate fehlen, die Hinrunde ist für ihn gelaufen“, sagte Florian Kohfeldt am Freitag und sprach bei Kevin Möhwald von einem „Akutschaden“ im Knie. Kurz vor dem Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den FC Augsburg war der Mittelfeldspieler mit einem geschwollenen Knie ausgefallen. Am kommenden Montag wird er nun in Augsburg von Spezialist Dr. Ulrich Boenisch operiert.

SV Werder Bremen: Verletzung von Kevin Möhwald ist „ein harter Schlag“

„Das ist ein sehr harter Schlag für uns“, haderte Kohfeldt, in dessen Kader Kevin Möhwald bereits der achte Spieler ist, der aktuell aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung steht. Während der Vorbereitung hatte sich der 26-Jährige mit Nuri Sahin einen Zweikampf um die Sechserposition bei Werder Bremen geliefert. Kohfeldt hatte wiederholt betont, wie nah Möhwald an der ersten Elf dran sei.

„Er war auf dem Weg zum Stammspieler, wäre bei mir immer ein Kandidat für die erste Elf gewesen“, erklärt der Coach, den Kevin Möhwalds bisheriger Werdegang bei Werder Bremen nachhaltig beeindruckt hat. „Möh kam im vergangenen Jahr als sehr, sehr guter Zweitligaspieler zu uns, war aber doch noch relativ weit entfernt von regelmäßigen Einsätzen. Er hat dann hart an sich gearbeitet, sowohl körperlich als auch taktisch.“ 

Nächste Hiobsbotschaft für den SV Werder Bremen: Kevin Möhwald wird wegen einer Knieverletzung monatelang auszufallen.

Kevin Möhwald sei ein extrem lernwilliger Spieler, „der viele Rückschläge gut verkraftet hat“, sagt Kohfeldt und nennt ein Beispiel: „Ich erinnere mich noch daran, wie ich ihn gegen seinen alten Verein Nürnberg aus dem Kader genommen habe. Das musste ich als Trainer machen, weil es eine sportliche Entscheidung war, aber menschlich war das brutal.“ Brutal – dieses Wort fasst auch Möhwalds aktuelle Lage ganz gut zusammen. Florian Kohfeldt ist sich aber sicher, dass sein Spieler stark zurückkehren wird: „Er wird sein gutes Niveau nach der Verletzung wieder erreichen. Sein Weg verläuft nur zeitversetzt.“

Werder Bremen: Kevin Möhwald fehlt verletzt auf unbestimmte Zeit

Wie lange es genau dauert, bis Kevin Möhwald wieder auf dem Fußballplatz stehen kann, vermag Werder Bremen noch nicht zu sagen. Der Verein möchte erst den Eingriff am Montag abwarten und wird sich dann noch einmal öffentlich in Sachen Diagnose und Ausfallzeit äußern. Mit den Kniebeschwerden, die Möhwald während der Vorbereitung hin und wieder plagten, habe die aktuelle Verletzung aber nichts zu tun, sagt Kohfeldt. „Da muss man klar unterscheiden. In der Vorbereitung hatte er es mit einer Reizung zu tun, eine alte Irritation des Knies. Damit hat er über Jahre hinweg Profifußball gespielt, das war bekannt und wird von ihm und uns als nicht weiter schlimm eingeschätzt.“

Personell reagieren wird Werder Bremen auf den langfristigen Ausfall von Kevin Möhwald übrigens nicht. Kohfeldt schließt aus, dass der Verein eventuell noch einen vertragslosen Spieler verpflichtet, was auch nach Schließung des Transferfensters möglich wäre. „Wir haben trotzdem noch Varianten im Mittelfeld, die mich gut schlafen lassen“, verdeutlicht der 36-Jährige und verweist auf Davy Klaassen, Maximilian Eggestein und Nuri Sahin als „drei komplette zentrale Mittelfeldspieler“ sowie auf Neuzugang Leonardo Bittencourt und Johannes Eggestein als zwei Optionen für die beiden Achter-Position im System. (dco/csa)

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Derweil wird bei den Grün-Weißen gerätselt: Warum hat Werder Bremen überhaupt so viele verletzte Spieler? Und der Kaderwert der Grün-Weißen ist auf 170 Millionen Euro gestiegen! Wo Werder Bremen mit diesem Gesamtmarktwert im Bundesliga-Vergleich steht, lest Ihr hier. Unterdessen haben die Fans die Transferphase von Frank Baumann und Co. Bewertet. Hier erfahrt Ihr, welche Note Werder Bremen für die Sommer-Transfers bekommt.

Zur letzten Meldung vom 4. September 2019:

Nächster Schock: Werder Bremen monatelang ohne Kevin Möhwald

Schock für den SV Werder Bremen: Kevin Möhwald wird den Grün-Weißen mit einer Knie-Verletzung monatelang fehlen.

Nachdem Kevin Möhwald das Heimspiel gegen den FC Augsburg am vergangenen Sonntag mit einem geschwollenen Knie verpasst hatte, gab der Verein nun bekannt, dass „mit einem längeren Ausfall“ des Mittelfeldspielers zu rechnen sei. 

Mehr verriet der SV Werder Bremen nicht, verwies lediglich auf weitere Untersuchungen am Ende der Woche. Nach Informationen der DeichStube wird beim 26-Jährigen sehr wahrscheinlich eine OP erforderlich sein, Möhwald soll in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen können. 

Innenverteidiger Milos Veljkovic hat unterdessen am Mittwoch mit dem Rehaprogramm, das er seit seiner Zehenbruch absolviert, ausgesetzt. Der 23-Jährige fehlte krankheitsbedingt. (mwi)

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Nach seinem Traumtor gegen den FC Augsburg lobte Florian Kohfeldt Josh Sargent von Werder Bremen: „Er kann Dinge, die man nicht lernen kann.“ Die DFL hat die Spieltage 7-13 terminiert und der SV Werder Bremen darf drei Mal zur Primetime ran. Der Neuzugang bringt etwas Unberechenbares in das Spiel von Werder Bremen: Leonardo Bittencourt und der X-Faktor. Die DFL hat vier Bescheide des Landes Bremen wegen der Polizeikosten bei Risikospielen beglichen. Die Hälfte der 1,17 Mio. Euro will sich die DFL von Werder Bremen zurückholen.

Zur letzten Meldung vom 2. September 2019:

Bangen um verletzten Kevin Möhwald - Werder-Coach Kohfeldt: „Es ist wie verhext“

Bei aller Freude über den 3:2-Erfolg des SV Werder Bremen gegen den FC Augsburg - es gab da am Sonntagabend dieses eine Thema, das Florian Kohfeldt Sorgenfalten auf die Stirn trieb.

„Es ist wirklich wie verhext“, sagte der Trainer von Werder Bremen und meinte damit das aktuelle Verletzungspech seiner Mannschaft. Am Morgen des Spieltags hatte sich nämlich ein weiterer Spieler ins ohnehin schon prall gefüllte Lazarett gesellt: Kevin Möhwald.

Werder Bremen: Fällt jetzt auch noch Kevin Möhwald aus?

„Er ist morgens aufgewacht und hatte ein dickes Knie. Keiner weiß, woher das kommt“, berichtete Florian Kohfeldt. Kevin Möhwald habe nicht einmal mehr die Treppe heruntergehen können. Während des Abschlusstrainings am Samstag hatte der Trainer den Profi des SV Werder Bremen bereits geschont (Kohfeldt: „Wir sind da im Moment sehr vorsichtig unterwegs“), über Nacht sind Möhwalds Beschwerden aber trotzdem schlimmer geworden. „Wir müssen jetzt sehen, was es ist“, sagte Kohfeldt, der keine Prognose abgeben wollte, sondern die folgenden Untersuchungen abwarten möchte: „Alles andere wäre Spekulation.“ (dco)

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Glänzender Yuya Osako führt Werder Bremen gegen den FC Augsburg zum ersten Saisonsieg - der Spielbericht. Beim 3:2-Erfolg gegen den FC Augsburg überzeugte Werder Bremen vor allem in der Offensive: Die Einzelkritik mit Noten. Am letzten Tag der Transferphase hat Frank Baumann noch einmal zugeschlagen – Werder Bremen steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Leonardo Bittencourt von der TSG 1899 Hoffenheim.

Zur letzten Meldung vom 5. August 2019:

Das Knie von Möhwald zwickt: „Wenn es kalt wird, tut es ein bisschen weh“

Er hatte eine richtig gute Vorbereitung hingelegt, doch ausgerechnet bei der Generalprobe für die neue Saison fehlte Kevin Möhwald. Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen war wegen Knieproblemen im letzten Test gegen den FC Everton (0:0) nicht dabei.

Doch Trainer Florian Kohfeldt gab anschießend Entwarnung – und machte zudem im Fall Ludwig Augustinsson Hoffnung, dass bald alles wieder gut wird. „Kevin hat eine Knie-Reizung aus dem Trainingslager mitgebracht“, berichtete Florian Kohfeldt: „Wenn es warm ist, tut ihm gar nichts weh, wenn es kalt wird, tut es ein bisschen weh, wie es bei einer Entzündung oder Reizung eben so ist.“ Gemeinsam sei entschieden worden, dass Möhwald bei der Werder-Generalprobe gegen den FC Everton pausiert. 

Werder Bremen: Ludwig Augustinsson und Kevin Möhwald sollen am Dienstag wieder trainieren

„Am Dienstag wird er aber wieder trainieren“, kündigte Kohfeldt an. Gleiches gelte für Ludwig Augustinsson. Der Schwede leidet unter einer Überbelastung im linken Bein, hat deshalb in Grassau überhaupt nicht mit der Mannschaft trainiert und war zwischenzeitlich für Untersuchungen abgereist. Eine echte Verletzung wurde dabei nicht diagnostiziert, aber der Außenverteidiger brauchte etwas Ruhe. „Wir wollen das mit ihm nicht in die Saison tragen“, sagte Kohfeldt. 

Deshalb sei noch offen, ob Augustinsson am Samstag im DFB-Pokal gegen Atlas Delmenhorst wieder dabei sein wird oder sich noch etwas erholen kann. Beim Bundesliga-Start gegen Fortuna Düsseldorf eine Woche später soll er wieder dabei sein – Möhwald sowieso. (kni)

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Derweil hat Trainer Florian Kohfeldt über die Vorzüge von vielseitigen Spielern gesprochen. Johannes Eggestein sei bei Werder Bremen eine Art Allzweckwaffe in der Offensive. Und Christian Groß, Kapitän von der U23, macht bei den Profis von Werder Bremen eine richtige gute Figur. Ein ehemaliger Kapitän von den Grün-Weißen hat beim Tag der Fans seine Unterstützung angekündigt: Per Mertesacker vom FC Arsenal will „alles tun, um seinem Werder Bremen bei Transfers helfen. 

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