Wiedwald sieht sich im Vorteil

„Es gibt keinen Grund, irgendetwas zu ändern“

Felix Wiedwald im Spiel gegn den VfL Wolfsburg
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Werder-Keeper Felix Wiedwald liefert auch im Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine starke Leistung ab

In der Torwart-Frage bei Werder Bremen, sieht sich Felix Wiedwald aufgrund seiner Leistungen in den vergangenen zwei Spielen, im Vorteil. 

Wolfsburg. Erst versuchte es Yunus Malli, dann Jakub Blaszczykowski, später sogar noch Ricardo Rodriguez und Luiz Gustavo – der Sieger trug am Ende aber immer denselben Namen: Felix Wiedwald. Werders Torhüter reagierte im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg mehrfach glänzend und war neben Doppeltorschütze Serge Gnabry am Ende eines der Bremer Gesichter des glücklichen 2:1-Erfolgs. Klar also, dass das Lob der Mitspieler nach dem Abpfiff nicht lange auf sich warten ließ. 

„Wiedi hat das klasse gemacht“, sagte etwa Milos Veljkovic, und Zlatko Junuzovic antwortete auf die Frage, ob der Torhüter momentan der starke Rückhalt sei, den das Team dringend braucht, entschlossen mit: „Definitiv. Wenn wir so viel zulassen, ist es wichtig, dass der Schlussmann überragend hält, und das hat er.“ 

Wiedwald sieht keinen Grund etwas zu verändern

Auch Felix Wiedwald selbst trat im Wolfsburger Stadion kurz vor die Reporter, wollte dort aber zunächst gar nicht so sehr über seine Person sprechen. „Wir haben viel zugelassen und hatten das Glück auf unserer Seite“, begann der 26-Jährige, ehe er dann doch noch etwas forscher wurde. Ob er sich nach den starken Auftritten in Mainz und nun auch in Wolfsburg denn nicht als Werders Nummer 1 sehe, wurde der Torhüter gefragt, und seine Antwort kann durchaus als Appell an Coach Alexander Nouri gedeutet werden: „Wir haben jetzt zweimal in Folge gewonnen. Es gibt keinen Grund, irgendetwas zu verändern.“ 

Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg

Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg © nordphoto
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg © nordphoto
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg © nordphoto
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg © nordphoto
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg © nordphoto
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg © nordphoto
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg © nordphoto
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
Werder-Keeper Felix Wiedwald im Spiel gegen den VfL Wolfsburg © nordphoto

Nouri jedoch vermied es auch in Wolfsburg, auf der Position zwischen den Pfosten endgültig Fakten zu schaffen und die lang anhaltende Torhüter-Diskussion damit zu beenden. „Wir freuen uns, dass er der Mannschaft mit seiner Leistung hilft, das Spiel zu gewinnen“, erzählte der Coach zwar, sagte aber nichts über seine Pläne für die nächsten Wochen. 

Momentan – alles andere wäre nach Mainz und Wolfsburg jedenfalls mehr als überraschend – dürfte Wiedwald im Duell mit Jaroslav Drobny (37) jedoch die Nase vorn haben. Werder steht im Abstiegskampf weiterhin enorm unter Druck, und Wiedwald hat zuletzt bewiesen, dass er dem standhalten kann. „Er kann mit der Situation sehr gut umgehen“, hat auch Nouri festgestellt. 

Baumann hat bei Wiedwald keine Bauchschmerzen

Nun ist es so, dass sich Wiedwalds Vertrag bei Werder automatisch um ein Jahr verlängert, wenn er es auf 20 Bundesliga-Einsätze in der laufenden Saison bringt. Nach Wolfsburg sind es bereits 13, heißt: Sein neues Arbeitspapier hat der Torhüter dicht vor Augen. 

Erneuter starker Auftritt von Werder-Keeper Felix Wiedwald beim VfL Wolfsburg

Werder-Sportchef Frank Baumann scheint keine Bauchschmerzen bei dem Gedanken zu haben, auch künftig mit Wiedwald zusammenzuarbeiten. So verneinte der 41-Jährige gestern im Sport1-Fußballtalk „Doppelpass“ zunächst die Frage, ob Werder derzeit ein Torhüterproblem habe und unterstrich dann noch: „Wer die letzten Spiele gesehen hat, der hat gesehen, dass Felix ein guter Bundesliga-Torwart ist.“ dco

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