Werders letztes Heimspiel der Hinrunde

Kein Harakiri gegen Köln

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Werders Sportchef Thomas Eichin

Bremen - Nach zuletzt fünf Heimniederlagen in der Bundesliga in Serie will Werder Bremen am Samstag gegen den 1. FC Köln unbedingt dreifach punkten. "Ich bin sicher, dass alle brennen, jetzt endlich mal den Bock umzustoßen", sagte Werders Sportchef Thomas Eichin am Donnerstag.

Ein Sturmlauf der Grün-Weißen ist allerdings nicht zu erwarten. Es werde keine Harakiri-Einstellung gegen den FC geben, so Eichin. Auch Cheftrainer Viktor Skripnik bekräftigt, "es kommt auf eine vernünftige Mischung an". Möglicherweise setzt der Ukrainer deshalb wieder auf ein 4:1:4:1-System, um aus einer kompakten Defensive heraus zum Erfolg zu kommen.

Einen Erfolg, den Werder dringend benötigt. Mit 14 Punkten stehen die Bremer in der Tabelle auf dem 15. Platz - und mit dem Rücken zur Wand. "Wir haben zu wenig Punkte, bei den 14 sollte es bis zur Winterpause nicht bleiben", so Eichin. Gerade vor eigenem Publikum läuft es für die Grün-Weißen in dieser Saison überhaupt nicht. Von sieben Spielen konnte nur eines gewonnen werden, die anderen sechs wurden allesamt verloren. Von einem Heimkomplex will Werders Sportchef trotzdem nichts wissen: „Das ist Unsinn“, sagte der 49-Jährige, um anzufügen: „Ich hoffe, diese Diskussion ist nach der Begegnung gegen Köln beendet.“

PK: Werder Bremen vor Heimspiel gegen Köln

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Dass Werder in der Lage ist, den FC zu schlagen, hat das Team von Skripnik im Oktober dieses Jahres bereits gezeigt. Im DFB-Pokal setzten sich die Bremer 1:0 durch. "Wir spielen gegen die Mannschaft, die wir zuhause schon zu Null geschlagen haben, das macht uns Mut", sagte Werders Coach.

Mit Zlatko Junuzovic muss Skripnik dabei am Samstag auf eine "zentrale Figur" und den etatmäßigen Standardschützen im Bremer Spiel verzichten. Falls Florian Grillitsch spielt, werde er wahrscheinlich der Mann für die ruhenden Bälle sein, so Skripnik. Mit Blick auf den Gegner werde man sich indes auf alles vorbereiten. Egal ob die Kölner im 4:4:2-Sytem auflaufen oder nur mit einem Stürmer spielen.
mib

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