Verletzten-Situation

Baumann: Karriereende bei Bargfrede kein Thema

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Philipp Bargfrede ist ein Dauer-Patient bei Werder Bremen.

Bremen - Warum tut er sich das noch an? Das fragen sich viele Außenstehende mit Blick auf die immer länger werdende Krankenakte von Philipp Bargfrede. Ein Karriereende sei aber kein Thema, erklärte Werder-Sportchef Frank Baumann am Donnerstag.

"Wir machen uns keine Sorgen, dass Philipp nicht wieder zurückkommt", sagte Baumann bei der Pressekonferenz. Derzeit weilt Bargfrede am Chiemsee, wo er seine Oberschenkelprobleme behandeln lässt. Die dortige Therapie habe dem Mittelfeldspieler bereits in der Vergangenheit gut getan.

"Deswegen braucht sich da keiner Sorgen machen. Wir gehen fest davon aus, dass Philipp kommende Woche wieder dabei ist", sagte der Sportchef. In Bremen soll der 28-Jährige dann "Schritt für Schritt" ans Mannschaftstraining herangeführt werden.

Bargfrede gilt bei Werder als unantastbarer Leistungsträger auf der so wichtigen Position vor der Abwehr – wenn er denn fit ist. In der laufenden Bundesliga-Saison hat er erst sechs Spiele bestritten, das letzte beim 1:1 gegen Hoffenheim im Dezember 2016. Danach hatten ihn Achillessehnenprobleme wochenlang außer Gefecht gesetzt. Es folgte eine Zerrung der Gesäßmuskulatur, nun streikt der Oberschenkel.

Gegen RB Leipzig ist Bargfrede am Samstag (15.30 Uhr) also keine Option. Gut sieht es hingegen bei Serge Gnabry aus. "Serge brennt - und wir werden ihn nicht daran hindern", sagte Trainer Alexander Nouri am Donnerstag über den Offensiv-Star, den zuletzt Kniebeschwerden geplagt hatten. "Wenn er fit ist, wird er spielen."

Eine Einsatzgarantie sprach Nouri auch Thomas Delaney aus. Der Mittelfeld-Organisator konnte wieder alle Trainingseinheiten absolvieren und "wird auf jeden Fall spielen", so Nouri. Nach seiner Mittelgesichtsfraktur saß der Däne gegen Bayer Leverkusen zunächst nur auf der Bank. Jetzt ist Delaney wieder bereit, er braucht auch keine Gesichtsmaske zum Schutz mehr.

Unklar ist weiter der Status von Max Kruse. "Es besteht berechtigte Hoffnung, dass er doch noch grünes Licht gibt für Samstag", sagte Nouri. Der Stürmer hatte wegen Problemen in der vorderen Oberschenkelmuskulatur auch am Donnerstag im Mannschaftstraining gefehlt.
han

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