Jurica Vranjes schreibt für die DeichStube

Jurica Vranjes schreibt in der DeichBlick-Kolumne: „Werder sollte einen wie William holen“

Die DeichBlick-Kolumnisten von links nach rechts: Sebastian Prödl, Jurica Vranjes, Nils Petersen, Klaus Allofs und Rolf Fuhrmann schreiben für die DeichStube über Werder Bremen.
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Die DeichBlick-Kolumnisten von links nach rechts: Sebastian Prödl, Jurica Vranjes, Nils Petersen, Klaus Allofs und Rolf Fuhrmann schreiben für die DeichStube über Werder Bremen.

Erst der FC Bayern, jetzt am Samstag der VfL Wolfsburg: Werder Bremen hat es gerade nicht leicht mit seinen Gegnern. Doch so chancenlos wie gegen die Bayern wird man nicht sein. Klar, die Wolfsburger haben einen Lauf, aber überragend spielen sie auch nicht. Eigentlich haben sie zehn Punkte zu viel. Deswegen glaube ich, dass Werder gewinnen wird und dann vorzeitig gerettet ist. Obwohl das ja eigentlich schon jetzt feststeht.

Ich hoffe, dass Werder Bremen diese Planungssicherheit nutzt. Gerade in der Coronakrise kann das ein großer Vorteil sein. Gerade Spieler, deren Verträge im Sommer auslaufen, hängen in der Luft. Keiner weiß, wie es weitergeht. Da fällt eine frühe Unterschrift bei einem Club wie Werder nun leichter. Allerdings muss Werder auch wieder eine positivere Perspektive bieten. Nur Abstiegskampf reicht da sicher nicht aus.

Ich weiß ja, dass Werder Bremen kein Geld hat. Ablösesummen sind wahrscheinlich im Sommer nicht drin. Und dann werden auch noch erfahrene Spieler wie Theodor Gebre Selassie den Club verlassen. Das ist schade, aber auch eine große Chance. So ein Umbruch kann Werder gut tun. In der Zweiten Liga gibt es genügend interessante Spieler. Im Ausland auch. Und ich empfehle einen Blick zu Schalke und Hertha. Da passt es hinten und vorne nicht, aber einzelne Profis sind trotzdem sehr gut zu gebrauchen. Da sehe ich übrigens auch einen guten Ersatz für Gebre Selassie: Werder sollte versuchen, einen wie William zu holen. Der ist von Wolfsburg an Schalke ausgeliehen, soll aber keine große Zukunft mehr beim VfL haben. Vielleicht ist ja eine Ausleihe möglich.

Jurica Vranjes: „Es wäre für Werder Bremen ziemlich blöd, wenn Florian Kohfeldt im Sommer gehen würde“

Noch ein anderes Thema: Ich habe in dieser Woche gelesen, dass Mönchengladbach Florian Kohfeldt nicht mehr holen will. Mich hätte das ohnehin überrascht, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Gladbach nach dem Abgang von Marco Rose experimentieren will. Kohfeldt würde sicher etwas Zeit brauchen, die hat Gladbach aber nicht. Ich denke, sie holen einen erfahreneren Trainer.

Es wäre für Werder Bremen auch ziemlich blöd, wenn Kohfeldt im Sommer gehen würde. Er ist der beste Trainer, den Werder im Moment haben kann. Bestimmt will er auch mal für bessere Clubs arbeiten, um in die Champions League zu kommen. Das wollen doch alle – Spieler und Trainer. Aber Kohfeldt erinnert mich schon sehr an Thomas Schaaf. Beide sind unglaublich grün-weiß und mit Werder praktisch ihr ganzes Leben verbunden. Und wir wissen doch alle, was passiert ist, als Thomas es woanders versucht hat: In Frankfurt und Hannover lief es längst nicht mehr so wie bei Werder, er hat Probleme bekommen. Daran sollte Kohfeldt denken, bevor er sich mit einer neuen Aufgabe beschäftigt.

(Auch Interessant: Verfolgt das Spiel von Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg im Liveticker der DeichStube)

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