Österreicher deutet Wechsel an

Junuzovic: Weg wegen Skripnik?

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Zlatko Junuzovic

Bremen - Von Zlatko Junuzovic war zuletzt immer wieder zu hören, dass er im Team des SV Werder Bremen zu den Kritikern von Trainer Viktor Skripnik gehört. Der Verdacht hat sich am Wochenende erhärtet.

Denn Junuzovic hat im EM-Trainingslager der österreichischen Nationalmannschaft in Flims sehr unterkühlt auf die Nachricht reagiert, dass Skripnik in Bremen im Amt bleibt und der Vertrag mit dem Coach zeitnah sogar verlängert werden soll. „Der Aufsichtsrat hat so entschieden. Das ist zu akzeptieren und zu respektieren“, sagte der Mittelfeldspieler. Freude ist aus diesen Sätzen nicht herauszulesen. Vielmehr das Gegenteil.

Möglich erscheint sogar, dass sich Junuzovic nach der EM mit einem Vereinswechsel beschäftigen wird. In einer Runde mit Journalisten deutete der 29-Jährige das mit einem Satz aus dem Handbuch für Hobby-Philosophen an. „Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit“, meinte Junuzovic. Soll wohl heißen: Wir werden sehen was passiert, wenn die EM gut verläuft.

Das ist eine Haltung, die grundsätzlich zwar typisch ist für Profi-Fußballer, die aber eigentlich nicht zu Zlatko Junuzovic passt. Er ist ein aufrechter Typ, einer, der geradeaus denkt und spricht. Dass er sich nun in Sachen Zukunft bedeckt hält, obwohl die per Vertrag geregelt ist, kann nur eins bedeuten: Er bringt sich schon mal ins Gespräch und schaut, wie der Markt auf ihn reagiert.
csa

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