Junuzovic trifft für den Frieden

Nach seinem Tor ließ Zlatko Junuzovic eine Friedenstaube steigen. - Foto: imago

Bremen - Es war ein richtig sehenswertes Tor, eine Direktabnahme, doch noch viel schöner war sein Torjubel: Zlatko Junuzovic schickte eine Friedenstaube in den Wiener Himmel und damit hinaus in die von Terror geplagte Welt.

„Vom Gefühl her passt das in dieser schweren Zeit schon gut rein. Das sollte eine kleine Botschaft sein, ist aber spontan gewesen“, erklärte der Werder-Profi nach der 1:2-Testspiel-Niederlage seiner Österreicher gegen die Türkei. Junuzovic war im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern vor dem Bosnienkrieg nach Kärnten geflohen.

Sein ehemaliger Werder-Kollege Marco Arnautovic (jetzt Stoke City) hatte das 1:0 (22.) hervorragend vorbereitet. „Ich habe beim Schuss probiert, etwas Spannung rauszunehmen und so locker wie möglich zu sein, dann hat man mehr Gefühl“, erklärte Junuzovic sein Erfolgsrezept. Sein Treffer reichte allerdings nicht zum Sieg. Die Türken drehten das Spiel noch durch die Tore von Hakan Calhanoglu (43.) und Arda Turan (56.). - kni

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