Kohfeldt freut sich auf die Arbeit mit dem „absoluten Top-Talent“

Sargent ohne Startschwierigkeiten

+
Josh Sargent am Sonntag im Testspiel der Werder-Junioren gegen den VfB Oldenburg.

Bremen - Florian Kohfeldt hat den vergangenen Sonntag genutzt, um mal wieder an alter Wirkungsstätte vorbeizuschauen.

Auf Platz 11 sah sich der Werder-Trainer das Testspiel der Bremer U23 gegen den VfB Oldenburg an – und besonders einem Spieler in den Reihen seiner alten Mannschaft galt dabei sein Interesse: Josh Sargent. „Er bewegt sich sehr gut, macht Bälle gut fest und hat einfach ein intuitiv gutes Stürmerverhalten“, sagte Kohfeldt am Dienstag über den Mann, von dem sie sich bei Werder in Zukunft Großes erhoffen.

Seit Jahresbeginn ist Sargent, geboren im US-Bundesstaat Missouri, nun in Bremen. Seine Bilanz bisher: Zwei Testspiele mit der U23, dabei eine Vorlage gegen Dresden, und am Sonntag ein Tor gegen Oldenburg. Wahrlich kein schlechter Start für einen 17-Jährigen in vollkommen neuer Umgebung. Die Belohnung folgte am Dienstagnachmittag, als der Angreifer erstmals mit den Bremer Bundesligaprofis trainieren durfte, sprich mit der Mannschaft, von der er künftig fester Bestandteil werden soll. „Der Plan sieht vor, dass wir das erste halbe Jahr bei Josh zur Eingewöhnung nutzen“, erklärte Kohfeldt, schloss aber eine schnellere Beförderung des Stürmers in den Profibereich nicht aus: „Ich will da nichts verhindern, aber wahrscheinlich ist es nicht.“ 

Spielberechtigt ist Sargent ohnehin erst in der kommenden Saison. Da er seinen Profivertrag bei Werder erst an seinem 18. Geburtstag am 20. Februar unterschreibt, bekommt er für die laufende Serie weder in der ersten noch in der dritten Liga eine Spielerlaubnis.

„Josh ist ein absolutes Toptalent“

Bei aller Vorfreude auf den Spieler dürfe laut Kohfeldt auch nicht vergessen werden, dass Sargent als Jugendlicher erstmal in einer neuen Kultur ankommen muss. So wie es bisher aussieht, hat der Stürmer damit keine allzu großen Schwierigkeiten. Deswegen auch das frühe erste Profitraining. „Ich will ihn immer mal wieder bei uns sehen, um ihm das Gefühl zu geben, dass das der Weg ist, den er bei Werder einschlagen soll“, sagte Kohfeldt, der seine Begeisterung über den ersten Eindruck des Spielers nicht verstecken wollte: „Ich will da nichts kleinreden. Josh ist ein absolutes Toptalent, das wir gegen viele Konkurrenten verpflichtet haben. Jetzt wollen wir ihn sorgsam aufbauen.“

Josh Sargent in Bremen

Josh Sargent zu Besuch in Bremen.
Josh Sargent zu Besuch in Bremen. © nordphoto
Josh Sargent zu Besuch in Bremen.
Josh Sargent zu Besuch in Bremen. © nordphoto
Josh Sargent zu Besuch in Bremen.
Josh Sargent zu Besuch in Bremen. © nordphoto
Josh Sargent zu Besuch in Bremen.
Josh Sargent zu Besuch in Bremen. © nordphoto

Schon gesehen?

Kohfeldt über Kruses Freiheiten, Pavlenkas Parade und Delaneys Rückkehr

Quelle: DeichStube

Das könnte Sie auch interessieren

„Summer Sounds“ in Bremen 

„Summer Sounds“ in Bremen 

Beachvolleyball-Tunier in Rethem

Beachvolleyball-Tunier in Rethem

Erntefest in Neddenaverbergen 

Erntefest in Neddenaverbergen 

DFB-Pokal: Blamage für Frankfurt - Werder im Torrausch, VfB ist raus

DFB-Pokal: Blamage für Frankfurt - Werder im Torrausch, VfB ist raus

Meistgelesene Artikel

Liveticker: Werder gibt sich keine Blöße: 6:1 in Worms! 

Liveticker: Werder gibt sich keine Blöße: 6:1 in Worms! 

Werder so souverän wie lange nicht

Werder so souverän wie lange nicht

Noch 600 Karten für Worms-Spiel

Noch 600 Karten für Worms-Spiel

Kohfeldt rechnet mit langer Pause für Käuper

Kohfeldt rechnet mit langer Pause für Käuper

Kommentare