Vorfreude auf Gnabry – und keine Furcht vor neuer Konkurrenz

Johannsson: „Ein sehr Guter“

Aron Johannsson - Foto: Gumz

Bremen - Als der Name Serge Gnabry fiel, wurde Aron Johannsson hellhörig. „Ich habe ihn ein bisschen bei Olympia gesehen, ein sehr guter Spieler. Kommt er? Ist es perfekt?“, fragte der Werder-Stürmer. Nein, ist es noch nicht ganz. Aber der US-Isländer kann davon ausgehen, schon bald einen neuen Offensiv-Kollegen in seinem Team begrüßen zu können.

Vielleicht aber auch einen Konkurrenten, denn Gnabry kann ebenfalls ganz vorne spielen.Kein Problem, versicherte Johannsson. „Ich habe lieber 20 gute Spieler in der Mannschaft als nur elf. Mehr Qualität und mehr Konkurrenzkampf – das macht die Mannschaft stärker“, meinte der 25-Jährige.

Er selbst ist inzwischen wieder in der Lage, sich dem Gerangel um die Stammplätze zu stelllen. In München gab er nach fast einjähriger Verletzungspause sein Pflichtspiel-Comeback – in der Startelf. Das bittere Ende (0:6) ist bekannt. „Gegen die Bayern brauchst du dein bestes Spiel des Jahres, um irgendetwas zu holen. Das hatten wir leider nicht“, sagte Johannsson, der aber froh war, überhaupt wieder richtig dazuzugehören: „60 Minuten in den Beinen – das tat mal gut. Jetzt hoffe ich, dass ich bald mehr spiele.“

Die Hüfte, an der er im vergangenen Herbst operiert worden war, tue dem US-Nationalspieler mittlerweile überhaupt nicht mehr weh. Und er müsse auch keine Schmerzmittel einwerfen. „Ich bin noch nicht wieder bei 100 Prozent, aber mein Körper fühlt sich gut an. Alles okay“, sagte Johannsson, der am Wochenende nur einen kleinen gesundheitlichen Rückschlag erlitt. „Ich hatte ein bisschen Fieber, aber es es ist schon viel besser.“ Heute will er wieder mit der Mannschaft trainieren. 
mr

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