Mangels Alternativen ein Lieblingsgegner

Johannsson und das Gladbach-Omen

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Aron Johannsson

Bremen - Es gibt nicht viele Gegner in der Bundesliga, an die Aron Johannsson eine gute Erinnerung hat. Genau genommen ist es vermutlich nur einer: Borussia Mönchengladbach.

Gegen die Fohlen-Elf hatte er in der vergangenen Saison sein erstes Tor für Werder geschossen. Es war ein Elfmeter, und dieser verhalf den Bremern zu einem 2:1-Sieg. Was deshalb bemerkenswert ist, weil die zwei anderen Johannsson-Treffer gar nichts einbrachten – es waren ein 1:2 gegen Darmstadt und ein 1:2 gegen Augsburg am Sonntag. Dazwischen lag fast ein Jahr, in dem Johannsson verletzt ausgefallen war.

Jetzt ist Johannsson seit Bundesliga-Start zurück im Team, und morgen heißt der Gegner wieder Borussia Mönchengladbach. Ein gutes Omen für den Angreifer? „I hope so“, sagt er, „ich hoffe es.“

Und Werder hofft mit. Denn die Bremer sind ein bisschen auf Johannsson angewiesen. Nach dem Ausfall von Claudio Pizarro und Max Kruse sind die Erwartungen an ihn und Serge Gnabry groß. Das ist dem 25-Jährigen natürlich nicht entgangen, aber gut finden muss er diese Fokussierung deshalb noch lange nicht. „Es kann nie nur um ein, zwei Spieler gehen“, sagt Johannsson: „Es stehen elf Mann auf dem Platz, und die müssen als Team funktionieren. Das ist für uns der einzige Weg zu drei Punkten. Nur wenn wir zusammenhalten, sind wir stark.“

Es sind typische Fußballer-Aussagen, die abgedroschen wirken, deshalb aber nicht weniger wahr sind. Johannsson beschwört vor der Partie bei der Fohlenelf folglich weiter den Teamgeist und die Kampfeslust: „Wir müssen zurück zu den Basics, müssen um jeden Ball fighten. Dann kommen auch die Ergebnisse und das Selbstvertrauen zurück.“

Er hat auf diesem Weg gegen den FC Augsburg einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. der verwandelte Elfmeter sei „ein großer Moment“ gewesen. Der Rest leider nicht. 
csa

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