Daten vom Institut für Spielanalyse

Deich-Daten: Eggestein-Ackergäule sind MIPs gegen Hoffenheim

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Ragten aus einem starken Kollektiv noch ein Stückchen heraus: Die Brüder Jojo (li.) und Maxi Eggestein.

Hoffenheim - Lauf- sowie zweikampfstark, passsicher und darüber hinaus die Garanten für Bremer Torgefahr in Sinsheim. Das ist die Kurzbeschreibung für die Eggestein-Brüder im Spiel gegen 1899 Hoffenheim.

Die Liste der Verletzten vor der Auswärtspartie in Hoffenheim las sich wie die Top-Kandidaten-Liste für den MIP der Partie: Kruse, Klaassen, Bargfrede. Zudem ging früh in der Partie auch noch Gebre Selassie vom Platz und auch Werders Rückrunden-Ass Rashica gab nach 60 Minuten entkräftet auf. Dass es trotzdem zum wichtigen Sieg im direkten Duell um Europa reichte, ist einer bärenstarken Teamleistung zu verdanken - und den nimmermüden Eggestein-Brüdern Maximilian und Johannes. 

Johannes Eggestein: Laufen, kämpfen, treffen

Der jüngere Bruder in der Familie Eggestein sorgte nicht nur für den Siegtreffer in der 39. Minute nach Vorlage von Milot Rashica. Insgesamt war der Stürmer an vier von elf Bremer Torschüssen beteiligt - allesamt gab er selbst auf den Kasten der Hoffenheimer ab. 

Sein älterer Bruder Maxi kam auf sechs Torschussbeteiligungen - Top-Wert beim Bremer Auswärtssieg in Sinsheim. Den Spitzenwert lieferte am 33. Spieltag jedoch Ondrej Duda von Hertha BSC (10). Dass zum Fußball aber noch mehr gehört als ein gefährlicher Abschluss, unterstrich Johannes Eggestein mit seinen Lauf- und Zweikampfwerten. Mit 12,11 Kilometern spulte er die meisten Meter nach Kevin Möhwald (12,18) im Bremer Dress ab - knapp vor seinem Bruder (12,08). 

Schon gelesen? Eggestein hat an der Uhr gedreht: Jetzt schon Chef!

Und auch bei den Sprints lieferten sich die beiden ein knappes Duell um den Spitzenplatz: Johannes kam auf 36 Stück, Maximilian auf 30. Zweikampfstärkster Bremer war Yuya Osako mit 23 gewonnenen Duellen - gefolgt vom Bremer Brüderpaar (15 und 12). Der Japaner war am Ende der Partie auch an den meisten Episoden der Bremer beteiligt (62). Den Top-Wert des Spieltags lieferte Robin Knoche vom VfL Wolfsburg (95).

Was ist eine Episode?

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse diese Phase Episode. Und genau diese wird auf der Seite read the game in jeder Partie mitgezählt – voll automatisiert. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen. Es wird also die Leistung hinsichtlich der Beteiligung von Spielern normiert.

Mehr zum MIP und weitere Bundesliga-Statistiken gibt es auf read-the-game.com.

Quelle: DeichStube

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