„Werder feiert Heimsieg gegen Augsburg“

Eggestein – die Schlagzeile steht

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Johannes Eggestein

Bremen - Johannes Eggestein ist ein Freund der Printmedien. „Zeitung lesen“, sagt der 18-Jährige, „gehört für mich morgens dazu.“ Und die Schlagzeile für Montag hat er auch schon im Kopf: „,Werder feiert Heimsieg gegen Augsburg’ – das wäre mir am liebsten.“

Wie es sich anfühlt, im Weserstadion zu spielen und dabei auch noch erfolgreich zu sein, weiß er bereits. Vor knapp zwei Wochen trat er dort mit Werders U23 in der Dritten Liga gegen den VfL Osnabrück an, gewann mit 4:2 und steuerte den Treffer zum 2:0 bei. „Das hat mir Selbstvertrauen gegeben, klar“, sagt Eggestein: „Ich habe ein Tor gemacht und Spielminuten gesammelt.“ Nun, nach seiner Rückkehr von der deutschen U19, will er unbedingt schnell zurück ins Weserstadion – und diesmal in ein vollbesetztes.

Das Sturm-Talent hofft, am Sonntag (15.30) gegen den FC Augsburg im Bremer Kader zu sein: „Das würde mich riesig freuen und wäre das nächste Highlight für mich. Ich habe schon länger davon geträumt, hier mal mit den Profis zu spielen.“ Ob es jetzt klappt, wird Trainer Viktor Skripnik vermutlich erst morgen entscheiden. Im DFB-Pokal bei Drittligist Lotte (1:2) hatte er Eggestein ins Aufgebot geholt und auch eingewechselt („Eine Riesenerfahrung für mich“), beim Punktspielauftakt in München (0:6) trotz der Verletzung von Claudio Pizarro dann aber nicht berücksichtigt. Und nun? „Ich werde auf jeden Fall Gas geben, um dabei zu sein“, verspricht Eggestein, der eine gesunde Selbsteinschätzung hat und nicht zu schnell zu viel will: „Ich bin relativ entspannt und freue mich auch über Einsätze in der U23. Mein Ziel ist es aber, in den Profikader zu stoßen und dann auch möglichst zu spielen.“

Trainieren wird er dort regelmäßig. Er wurde – wie erwartet – nicht zum Drittliga-Team geschickt. Genau wie sein Bruder Maximilian, mit dem er momentan zusammenlebt („Meine eigene Wohnung ist bald fertig“) und mit dem er gerne und viel über Fußball spricht: „Wir tauschen uns oft aus. Es tut gut, wenn wir uns als Brüder gegenseitig helfen und unterstützen können.“
mr/kni

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