Rennen um Zukunft beendet

Johannes Eggestein bleibt bei Werder

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Der 20-Jährige hat sich für Werder entschieden.

Bremen - Jetzt endlich hat Johannes Eggestein die in diesem Fall nicht schwarz-weiße, sondern grün-weiße Zielflagge geschwenkt. Das Rennen um seine Zukunft ist beendet, der 20-Jährige hat sich entschieden, in welchem Club und in welcher Mannschaft er seine Entwicklung fortsetzen wird. Es ist Werder Bremen!

Der Club hat seine Pole Position genutzt und den jüngeren der beiden Brüder als erstenEggestei n und für die „kommenden Jahre“ weiter an sich gebunden. Das teilte der Club am Montagvormittag mit. In Kürze soll auch die Vertragsverlängerung mit Bruder Maximilian (22) folgen. Über die Eckdaten des neuen Vertrages für „Jojo“ machen beide Seiten keine Angaben, über Laufzeit und eine Ausstiegsklausel im Kontrakt kann deshalb zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden. Überraschend wäre nur, wenn der Vertrag weniger als drei Jahre umfassen würde und keine festgeschriebene Ablösesumme enthalten würde. Deren Gestaltung soll in den Verhandlungen die letzte Hürde gewesen sein. 

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Werder kämpfte um Eggesteins Zukunft

Johannes Eggesteins alter Vertrag wäre am Saisonende ausgelaufen, es bestand die akute Gefahr, dass das 2013 als 15-Jähriger vom TSV Havelse ins Bremer Nachwuchsleistungszentrum gewechselte Top-Talent ablösefrei verloren gehen würde. Werder hat aber um Eggesteins Zukunft gekämpft – und letztlich gewonnen. „Johannes hat sich mit viel Geduld, viel Arbeit und guten Leistungen zu einem festen Bestandteil des Bundesliga-Kaders entwickelt. Daher freuen wir uns umso mehr, dass sich Jojo dafür entschieden hat, seinen Weg bei uns fortzusetzen“, erklärt Sportchef Frank Baumann in einer Mitteilung des Vereins. Johannes Eggestein selbst ist „überzeugt, dass ich hier in den nächsten Jahren zu einem noch besseren Bundesliga-Spieler werden kann. Meine Entwicklung war in den vergangenen Monaten und Jahren positiv.“ 

Eggestein: „Ein Stück weit stolz“

Als gewichtiges Argument wird den Bremern das Beispiel von Johannes‘ älterem Bruder Maximilian Eggestein gedient haben. Er hat es unter der Führung von Trainer Florian Kohfeldt nicht nur zur Stammkraft in der Bundesliga gebracht, sondern es auch in den engeren Kreis der deutschen Nationalelf geschafft. Dass Johannes Eggestein dies nachmachen wird, ist die Erwartung des Spielers, aber auch des SV Werder. Er sei auf seine bisherige Entwicklung „ein Stück weit stolz“, hatte der vom reinen Mittelstürmer zur offensiven Allzweckwaffe umfunktionierte Rechtsfuß unlängst gesagt und dabei schon verraten, dass er zum Verbleib in Bremen tendiere. 

20 Spiele für Werder Bremen

„An diesem Punkt soll hier noch nicht Schluss sein, meine Entwicklung soll weitergehen“, hatte er erklärt. Bislang hat Johannes Eggestein 20 Spiele in der Bundesliga für den SV Werder bestritten, dabei gelangen ihm drei Tore und zwei Assists. Den Auftritt beim 3:1 bei Bayer Leverkusen am vorvergangenen Spieltag hob Coach Kohfeldt, der den Angreifer schon in der Jugend und in der U 23 betreut hat, als „sein bislang bestes Bundesliga-Spiel“ hervor: „Er hat sich in dieser Saison sehr viel erarbeitet – und das auf einer Position, die er aus dem Jugendbereich nicht kennt.“ 

Einsatz als Außenangreifer

Insgesamt sei Eggesteins Weg „kein leichter“ gewesen, so Kohfeldt: „Doch er hat immer an sich und den Weg, den wir mit ihm gehen wollen, geglaubt. Johannes ist ein sehr intelligenter Spieler, mit einem ausgeprägten Torinstinkt. In unseren Planungen für die Zukunft trauen wir ihm eine große Rolle zu.“ Der Coach setzt Eggestein nur noch selten als zentralen Stürmer ein, sondern positioniert ihn als Außenangreifer oder sogar auf der Halbposition im Mittelfeld. Eggestein gefällt das mittlerweile, er sagt, er habe so in seinem dritten Jahr als Mitglied des Profi-Kaders „die Reife für die Bundesliga“ erlangt.

Quelle: DeichStube

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