Werder-Keeper am Dienstagvormittag

Pavlenka: „Das ist ja meine Aufgabe“

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Werder-Keeper Jiri Pavlenka in einer Medienrunde am Dienstagvormittag.

Bremen - Es war die spektakulärste Torhüter-Szene des vergangenen Spieltags, wenn nicht gar der bisherigen Saison - gemessen daran fällt Jiri Pavlenkas Einordnung seiner Parade gegen Hoffenheims Andrej Kramaric allerdings bemerkenswert nüchtern aus.

„Ich habe einfach versucht, so schnell es geht zum Ball zu kommen“, sagt Werders Torhüter, „da war sicher auch etwas Glück dabei.“ Ein Geheimnis habe er nicht. „Ich versuche mich einfach zu konzentrieren.“ Nach nunmehr 18 Bundesligaspielen lässt sich festhalten: Das gelingt dem Tschechen ziemlich gut.

Erst 21 Gegentore hat Werder Bremen in der laufenden Saison kassiert, das ist aktuell der drittbeste Wert in der Bundesliga - und zu großen Teilen auch Pavlenka zu verdanken. Der 25-Jährige dürfte wissen, dass er sportlich die große Überraschung im Bremer Kader ist. Anmerken lässt er sich das aber nicht. Ganz im Gegenteil. Der Pavlenka im Gespräch mit den Journalisten unterscheidet sich nicht großartig vom Pavlenka auf dem Platz. Er ist ruhig, aufmerksam, wach. „Es ist meine Aufgabe, Werder zu helfen“, sagte der Keeper, „ich habe ja nicht gerade wenig gekostet“. Drei Millionen Euro haben die Bremer im Sommer an Slavia Prag überwiesen, um den 1,96-Meter-Mann unter Vertrag nehmen zu können. Es war gut investiertes Geld. „Jiri nimmt eine starke Entwicklung“, lobt Trainer Florian Kohfeldt. „Es gibt mir ein gutes Gefühl, so einen Keeper im Tor zu haben.“

Ob das in der kommenden Saison auch noch so ist, darf angesichts von Pavlenkas Leistungen zumindest bezweifelt werden. „Jeder Spieler träumt davon, irgendwann mit den Besten zu spielen“, sagt der Schlussmann. Momentan konzentriere er sich allerdings nur auf Werder.

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Quelle: DeichStube

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