Aufsichtsrats-Mitglied mit deutlichem Nein

Investor bei Werder Bremen? Milliardär Kurt Zech steht nicht zur Verfügung

Milliardär Kurt Zech ist Mitglied des Aufsichtsrats, will aber definitiv kein Investor bei Werder Bremen werden.
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Milliardär Kurt Zech ist Mitglied des Aufsichtsrats, will aber definitiv kein Investor bei Werder Bremen werden.

Bremen – Er galt immer als so etwas wie ein Rettungsanker, falls dem SV Werder Bremen tatsächlich mal das finanzielle Aus drohen würde. Doch nun schloss Milliardär Kurt Zech gegenüber „buten un binnen“ einen Einstieg als Investor kategorisch aus. Er werde aber versuchen, dem Club weiterhin als Mitglied des Aufsichtsrates zu helfen und deshalb auch zur nächsten Wahl (Termin voraussichtlich im Mai) antreten.

„Wir sehen uns nicht als mögliche Investoren – da ändert auch Corona nichts dran“, sagte Kurt Zech, der seit Ende 2016 Mitglied im Aufsichtsrat ist: „Ich bringe schon viel von meiner Arbeitszeit ein und versuche zu unterstützen und zu helfen.“ Aber zu mehr sei der 64-Jährige nicht bereit, und er begründete dies mit warnenden Beispielen aus der Bundesliga wie Clemens Tönnies beim FC Schalke 04 oder Martin Kind bei Hannover 96, die vor allem bei Fans in die Kritik geraten sind.

„Ich glaube, kein Investor, der sich für eine Stadt interessiert, ist mit seinem Engagement glücklich geworden. Sie müssen teilweise Entscheidungen treffen, die nicht alle gut finden“, sagte Zech, der seit 1996 Mitglied bei Werder Bremen ist. Bei Transfers wie denen von Davy Klaassen oder Davie Selke hat er Werder in der Vergangenheit schon mal seinen Privatjet zur Verfügung gestellt, um die Neuzugänge einfliegen zu lassen.

Werder Bremen: Investor? Kurt Zech strebt kein finanzielles Engagement beim Bundesliga-Club an

Ein umfangreiches finanzielles Engagement strebt Kurt Zech aber nicht an. Auch seine zahlreichen Firmen sieht er nicht als mögliche strategische Partner für Werder Bremen: „Ich würde mir nie anmaßen wollen, unsere Unternehmensgruppe am Verein zu beteiligen.“

Ohnehin ist Zech der Überzeugung, dass die finanziellen Probleme des Bundesligisten durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie „keine Einzelperson oder Unternehmen“ lösen kann: „Da müssen wir strategisch rangehen. Und ich glaube, die Geschäftsführung ist da auf einem sehr guten Weg.“ (kni) Auch interessant: Wahl des Werder-Aufsichtsrats - Zech, Wontorra und Co. müssen sich gedulden.

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