Ab der kommenden Saison

Gruev wird neuer „Co“ von Kohfeldt

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Ilia Gruev wird den Trainerstab des SV Werder Bremen erweitern - er wird der neue Co-Trainer von Florian Kohfeldt.

Bremen – Das Trainerteam des SV Werder bekommt Zuwachs! Ilia Gruev (49) fungiert ab der kommenden Saison als weiterer Co-Trainer von Chefcoach Florian Kohfeldt.

Der ehemalige bulgarische Nationalspieler ist der Vater von Werders U19-Spieler Ilia Gruev (19) und arbeitete zuletzt als Cheftrainer des Zweitligisten MSV Duisburg, wurde dort aber am 1. Oktober 2018 nach einem Fehlstart mit acht sieglosen Spielen entlassen. Zuvor hatte der Ex-Profi beim FC RW Erfurt (U19) sowie beim FC Tschernomorez Burgas, Hajduk Split und dem 1. FC Kaiserslautern gearbeitet – jeweils als Co-Trainer.

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Kohfeldt und Gruev sind gute Bekannte

Mit Florian Kohfeldt ist Gruev gut bekannt – auch wegen Gruev junior. Als Trainer standen sich die beiden mehrfach gegenüber. Zuletzt in einem Vorbereitungsspiel im Trainingslager in Zell am Ziller - dort gewann Kohfeldt im vergangenen Sommer mit 1:0.

Nun macht er Gruev zu seinem „Co“. Wieso überhaupt ein weiterer Assistent kommt? Kohfeldt erklärt es in einer Vereinsmitteilung so: „Ein Ergebnis aus dieser Saison war es, uns in Zukunft noch professioneller im Trainerteam aufzustellen. Wir möchten die Spieler noch individueller fördern und noch intensiver im Bereich der Standardsituationen mit der Mannschaft arbeiten. Ilia ist für unser Team eine optimale Ergänzung.“

Gut möglich, dass Gruev senior demnächst den eigenen Sohn trainiert. Werder hat Gruev junior erst vor vier Wochen mit einem Profi-Vertrag ausgestattet. Aber in erster Linie reizt den Vater der Club und die Arbeit mit Florian Kohfeldt. „Ich blicke sehr gespannt auf meine neue Aufgabe an seiner Seite. Er ist ein hervorragender Cheftrainer, den ich schon lange außerordentlich schätze“, sagt Gruev.

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Gruev neuer Co-Trainer für Werder

In seiner aktiven Karriere schaffte es der Mittelfeldakteur bis ins bulgarische Nationalteam, für das er 13 Einsätze absolvierte. In Deutschland spielte Gruev für den MSV Duisburg in Liga zwei sowie für den KFC Uerdingen und RW Erfurt. Im April 1998, damals als Profi von Neftochimic Burgas, wurde er wegen Dopings für acht Monate gesperrt.

Das aus deutscher Sicht schillerndste Kapitel seiner Fußballkarriere war aber sicherlich die Tätigkeit als Co-Trainer von Lothar Matthäus im bulgarischen Nationalteam. Doch diese Episode dauerte nur von Januar 2011 bis zum folgenden Sommer. Dann folgte Gruev dem ehemaligen Stuttgart-Profi Krassimir Balakow zum kroatischen Club Hajduk Split. Mit „Chef“ Balakow hatte Gruev bereits bei Burgas zusammengearbeitet. Später trainierte das Duo auch den 1. FC Kaiserslautern – allerdings nur von März bis Mai 2012.

Quelle: DeichStube

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