Vor erstem Nordderby in Liga zwei

Moritz Heyer on fire: Auf diesen HSV-Profi sollte Werder besonders achten

Der SV Werder Bremen sollte vor HSV-Top-Torjäger Moritz Heyer gewarnt sein.
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Der SV Werder Bremen sollte vor HSV-Top-Torjäger Moritz Heyer gewarnt sein.

Bremen/Hamburg – Vorsicht vor diesem Mann, SV Werder Bremen! Wenn die Grün-Weißen am Samstag den Hamburger SV zum 137. Nordderby im Wohninvest Weserstadion empfangen, sollten sie ein besonderes Augenmerk auf HSV-Verteidiger Moritz Heyer richten.

Grund: Der 26-Jährige schoss die Rothosen am vergangenen Wochenende mit seinem Last-Minute-Treffer zum umjubelten 2:1-Sieg über Angstgegner SV Sandhausen und ist im Augenblick mit drei Saisontreffern der gefährlichste HSV-Akteur - und das als Abwehrspieler. Obendrein gibt es da auch noch etwas in der Vergangenheit von Moritz Heyer, an das sich die Fans des SV Werder Bremen nur ungern erinnern lassen. Stichwort: Pokal-Blamage bei den Sportfreunden Lotte.

Für Moritz Heyer ist es das erste Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV

Moritz Heyer war dabei, an jenem 21. August 2016. Beim sensationellen 2:1-Coup des damaligen Drittligisten aus Lotte in der ersten DFB-Pokalrunde spielte er zwar keine Hauptrolle, kam nur für zehn Minuten in die Partie, aber das reicht in Kombination mit seiner aktuellen Torquote ja schon aus, um ihn vor dem erneuten Duell mit Werder Bremen in den Fokus zu rücken. Denn Heyer will den Bremern in seinem ersten Nordderby überhaupt liebend gerne erneut eins auswischen.

„Ich freue mich extrem auf das Spiel. Wir wollen unbedingt gewinnen. Das wird nicht einfach. Die Stimmung wird wahrscheinlich etwas aggressiv sein, aber wir müssen uns da echt nicht verstecken“, kündigte der 26-Jährige im Vorfeld des Kracher-Spiels in Bremen selbstbewusst an. Heyers kleine Kampfansage kommt nicht von ungefähr: Mit seinem umjubelten Last-Minute-Siegtreffer gegen Sandhausen hat er den zuvor viermal in Folge sieglos gebliebenen HSV gerade noch rechtzeitig vor dem Nordderby aus einer Mini-Krise befreit und das Selbstvertrauen zurückgebracht nach Hamburg. „So ein Last-Minute-Sieg ist immer sehr schön. Die Stimmung war riesig. Nach dem 2:1 ist das Stadion explodiert“, freute sich Heyer, der den Rückenwind nach dem Befreiungsschlag jetzt mit nach Bremen nehmen will.

Werder Bremen sollte vor Moritz Heyer gewarnt sein

Persönlich glänzte Moritz Heyer gegen die Baden-Württemberger nicht nur als Siegtorschütze, sondern war obendrein an sechs Hamburger Torschüssen beteiligt, lief 11,6 Kilometer, absolvierte die meisten Sprints aller Spieler (25) und gewann starke 67 Prozent seiner Zweikämpfe. An der Weser sollten sie also tatsächlich gewarnt sein: Dieser Heyer ist „on fire“. Das war in der laufenden Saison nicht immer so. Der gebürtige Ostercappelner war unter Trainer Tim Walter zunächst nicht mal gesetzt, er stand nur in drei von sechs Zweitliga-Spielen in der Startelf. Im Stadtderby gegen St. Pauli schmorte er sogar komplett auf der Bank. Unter Walters Vorgänger Daniel Thioune hatte das noch ganz anders ausgesehen: Dort durfte Heyer in der Vorsaison 32 Mal von Beginn an ran, weil er so vielseitig ist.

Ob im Mittelfeld oder in der Abwehrkette - Heyer gilt als Allrounder. Und hat in der aktuellen Spielzeit auch noch seine Torjäger-Qualitäten entdeckt. Bisher schlägt er im Schnitt alle 100 Minuten zu - die Bilanz eines absoluten Top-Stürmers. „Goldwert” nennt HSV-Coach Walter seinen neuen Torgaranten. Und geht es nach dem, dürfen es durchaus noch ein paar Treffer mehr werden. Am liebsten schon am Samstag gegen Werder Bremen. Die Bremer dürften Heyer allerdings kein zweites Mal gegen sich jubeln sehen wollen. (mwi) Auch interessant: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den HSV aussehen!

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