Innenverteidiger von Tottenham

Noch ein Neuer: Veljkovic kommt

Milos Veljkovic
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Milos Veljkovic von Tottenham Hotspur kommt nach Bremen.

Bremen - Erst wollte Thomas Eichin gar keinen Spieler im Winter holen, nun ist es gleich eine Handvoll geworden: Denn der Werder-Bremen-Sportchef lotst auch noch Milos Veljkovic an die Weser.

Der 20-jährige Innenverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, kommt aus der Premier League von Tottenham Hotspur nach Bremen. Morgen wird der Transfer offiziell verkündet, wenn Veljkovic den Medizincheck bestanden hat. Am Dienstag soll er erstmals am Weserstadion trainieren. Für den serbischen U 21-Nationalspieler, der in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist, zahlt Werder eine geschätzte Ablöse von 300.000 Euro.

Nach Laszlo Kleinheisler (Videoton FC/Ungarn), Papy Djilobodji (FC Chelsea), Gerhard Tremmel (Swansea City) und Sambou Yatabare (Olympiakos Piräus/Standard Lüttich) ist Veljkovic Winterzugang Nummer fünf. Wer hätte das Anfang des Jahres gedacht? Doch durch den überraschenden Verkauf von Assani Lukimya nach China für eine Ablöse von zwei Millionen Euro wurde Eichin handlungsfähig.

Veljkovic wäre wahrscheinlich aber auch ohne die Lukimya-Millionen gekommen. Der U 19-Europameister und U 20-Weltmeister sollte im Sommer nach Bremen wechseln, wenn sein Vertrag bei Tottenham ausläuft. Bei den Londonern ist seine Karriere ins Stocken geraten. Schon 2011 war Veljkovic als Jugendspieler vom FC Basel an die White Hart Lane gewechselt. Im Frühjahr 2014 kam er zwei Mal in der Premier League zum Einsatz, danach nie wieder. Er durfte nur in der U 21 ran – und deshalb war eine Vertragsverlängerung im Sommer für ihn kein Thema. Tottenham stellte ihn deshalb endgültig aufs Abstellgleis, deshalb griff Werder schon jetzt zu. Für kleines Geld, denn die Ablöse ist nicht viel höher als die Ausbildungsentschädigung, die ohnehin fällig geworden wäre.

Veljkovic ist zunächst für die U 23 in der Dritten Liga vorgesehen, weil ihm die Wettkampfpraxis auf hohem Niveau fehlt. So war es übrigens auch im Sommer bei Ulisses Garcia geplant gewesen – und dann startete der Schweizer von den Grashopper Zürich gleich bei den Profis durch.

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