Werder beendet Hinrunde auf Platz 13

Kommentar zur Hinrunde von Werder Bremen: Kopflos - das war gestern

Florian Kohfeldt kann zufrieden sein, Soll erfüllt: Der SV Werder Bremen steht nach der Hinrunde mit 18 Punkten auf Platz 13.
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Florian Kohfeldt kann zufrieden sein, Soll erfüllt: Der SV Werder Bremen steht nach der Hinrunde mit 18 Punkten auf Platz 13.

Ein Kommentar von Carsten Sander. Eines ist gleich: Auch am Ende dieser Hinrunde steht für den SV Werder Bremen eine 0:1-Niederlage. In der vergangenen Saison war es gegen den 1. FC Köln passiert, diesmal gegen Borussia Mönchengladbach.

Und auch wenn die Ergebnisse zum Abschluss der ersten Saisonhälfte identisch sind, so lässt sich anhand dieser beiden Partien doch aufzeigen, was sich bei Werder Bremen in der Zwischenzeit verändert hat. Nicht alles ist plötzlich gut oder gar perfekt geworden, und der Kampf um den Klassenerhalt ist damals wie heute nach 17 absolvierten Spielen das alles beherrschende Thema. Aber der SV Werder, der vor einem Jahr mutlos dem eigenen Verderben entgegensah und sich gegen den 1. FC Köln bei der vierten Niederlage in Folge erbärmlich präsentiert hatte, hat so gut wie nichts mehr mit dem SV Werder zu tun, der sich nach einem engagierten Auftritt bei einem Champions-League-Club über einen verpassten Punkt ärgern musste. Kopflos das war gestern, heute werden Pläne auch wieder umgesetzt – von mehr Spielern mit Zukunft statt mit Vergangenheit.

Werder Bremen mit 18 Punkten nach 17 Spieltagen

Zugegeben: Es macht nicht immer Freude, Werder Bremen bei der Umsetzung des eigenen, in finanziell schwierigen Zeiten von Pragmatismus geprägten Plans zuzuschauen. Dann, wenn beharrlich gemauert wird. Oder wenn es einen der wenigen Rückfälle in alte Zeiten gibt – wie gegen Union Berlin. Wenn aber aus einer sicheren Defensive heraus ein Spiel entsteht, wie es am Dienstag in Mönchengladbach zu verfolgen war, dann macht das Mut, was den Kampf um den Klassenerhalt betrifft.

Die Hälfte der Strecke hat Trainer Florian Kohfeldt mit seinem jungen Team ordentlich bewältigt. 18 Punkte nach 17 Spieltagen und ein großer Abstand auf die direkten Abstiegsplätze sorgen für Sicherheit und Ruhe – wichtige Faktoren, um stressfrei weiterzuarbeiten. Aber Vorsicht: Nach dem erneuten wochenlangen Ausfall von Torjäger Niclas Füllkrug sollte ein Verkauf von Milot Rashica wohl überlegt sein, denn der Offensive weitere Substanz zu entziehen, könnte auf dem Weg zum Erfolg die eine Baustelle zu viel sein.

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