Endlich ein Heimspiel im DFB-Pokal

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Die Werder-Fans dürfen sich auch ein attraktives Heimspiel freuen

Bremen (csa) - Inka Grings hat den Bann gebrochen: Die Nationalspielerin zog am Samstagabend die Lose für die zweite Runde im DFB-Pokal und bescherte Cup-Verteidiger Werder Bremen erstmals seit fast zwei Jahren wieder ein Heimspiel.

Kehrt für einen Abend nach Bremen zurück: Max Kruse

Am 22. oder 23. September empfangen die Bremer den FC St. Pauli im Weserstadion. Gewissermaßen ein Traumlos. Denn: Die sportliche Aufgabe ist lösbar, die Paarung zieht Zuschauer an und hat eine brisante Vorgeschichte. Denn am 25. Januar 2006 trafen St. Pauli und Werder schon einmal im DFB-Pokal aufeinander – es war ein Skandalspiel. Auf Schnee und Eis rutschten die Bremer aus, verloren im Viertelfinale mit 1:3. Damals tobten die Bremer Verantwortlichen vor Wut, diesmal freuen sie sich auf den Kiez-Club. „Manchmal gehen Wünsche eben doch in Erfüllung. Auf so eine Ansetzung im heimischen Stadion mussten wir und unsere Fans lange warten“, sagte Sportdirektor Klaus Allofs. Zuletzt hatte Werder am 31. Oktober 2007 (4:0 gegen den MSV Duisburg) ein Pokal-Heimspiel betritten.

Auch beim FC St. Pauli freut man sich auf das Wiedersehen. „Das ist für uns eine riesengroße Herausforderung“, sagte Trainer Holger Stanislawski. Besonders laut bejubelte Max Kruse das Los. Der 21-jährige Mittelfeldspieler war erst vor Saisonbeginn von Werders U 23-Team zu St. Pauli gewechselt. Nun kehrt er für einen Abend zurück. Kruse: „Wahnsinn! Ich habe immer davon geträumt, mit der ersten Mannschaft im Weserstadion zu spielen.“ Jetzt spielt er zwar gegen Werder, aber egal – Kruse ist heiß: „Im Moment muss ich wegen einer Oberschenkelverhärtung pausieren. Aber bis zum Pokalspiel ist das erledigt.“

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