Werder-Coach war Praktikant beim 96-Trainer

Breitenreiter: „Größtes Lob an Florian - er hat gut zugehört“

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Werder-Coach Florian Kohfeldt (l.) war einst Praktikant bei Hannover-Trainer Andre Breitenreiter.

Bremen - Das Spiel zwischen Werder Bremen und Hannover 96 am Freitagabend ist nicht nur das Duell zwischen zwei Tabellennachbarn und Nordrivalen, sondern auch von zwei alten Bekannten an der Seitenlinie.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hat 2014 in seiner Ausbildung zum Fußballlehrer beim SC Paderborn hospitiert. Der Cheftrainer hieß damals Andre Breitenreiter, heute Coach bei Hannover 96. Vor dem kleinen Nordderby am Freitagabend hat Breitenreiter nur nette Worte für den Kollegen übrig: „Wir schätzen uns sehr“, sagte der 44-Jährige bei der Pressekonferenz am Donnerstag. „Ich möchte nicht sagen, dass wir befreundet sind, aber er ist einer der Kollegen, der mir nahesteht.“

Breitenreiter lobt seinen Ex-Praktikanten

Den Werder-Coach bezeichnete Breitenreiter als „angenehmen Menschen“. Aber auch fachlich stellte der Fußballlehrer seinem ehemaligen Praktikanten ein exzellentes Zeugnis aus: „Er hat für einen Umschwung gesorgt, er hat der Mannschaft gegeben, was sie brauchte. Größtes Lob an Florian“, sagte Breitenreiter und fügte mit einem Schmunzeln an: „Er hat damals gut zugehört.“

Kohfeldt hat Werder als Trainer aus der Abstiegszone geführt. Seinen ersten Sieg hatte er in der Hinrunde mit einem klaren 4:0 gegen Hannover geholt. „Wir haben in der Höhe verdient verloren“, erinnert sich Breitenreiter. „Am Freitag wollen wir zeigen, dass wir es gegen diesen Gegner besser können.“

Keine Tipps für Kohfeldt: „Florian ist da hellhörig“

Hannover plagen allerdings ziemlich große Personalsorgen. So groß, dass sich Breitenreiter für die Pressekonferenz sogar einen Notizzettel schreiben musste. Waldemar Anton, Felipe, Florian Hübner, Timo Hübers, Edgar Prib und Jonathas fallen sicher aus. Salif Sane, Marvin Bakalorz und Pirmin Schwegler sind fraglich.

„Das habe ich in dieser Form in meiner Trainerkarriere noch nie erlebt“, sagte Breitenreiter über die vielen Verletzten und Kranken. „Aber das darf keine Ausrede sein.“ Wer gegen Werder spielen wird, entscheide sich erst am Freitag. Aber Breitenreiter wollte seinem Trainer-Kollegen aus Bremen eh keine Hinweise geben: „Florian ist da hellhörig.“

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Quelle: DeichStube

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