Bosnier soll Werder verlassen, doch es gibt kein konkretes Interesse

Hajrovic – es wird nicht reichen

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Izet Hajrovic wird, wie es aussieht, keine Zukunft mehr bei Werder Bremen haben.

Herzlake- In Meppen hat Izet Hajrovic mal wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Beim 2:0 im Test beim Regionalligisten bereitete der Bosnier mit einer präzisen Flanke und einer Ecke beide Bremer Tore vor. „Er hat das gut gemacht“, urteilte Sportchef Frank Baumann.

Ohnehin sei er mit Hajrovic und dessen Leistungen in der Vorbereitung recht zufrieden, sagte der 40-Jährige: „Das ist absolut in Ordnung. Izet will um seine Chance kämpfen und sich hier durchsetzen.“ Allerdings steht der offensive Außenspieler dabei trotz des Lobs auf ziemlich verlorenem Posten – auch Baumann räumte ein: „Die Konkurrenz auf seiner Position ist groß. Es wird sehr, sehr schwer für ihn, dort so viel zu spielen, dass es für ihn Sinn macht. Und er braucht Spielpraxis.“

Werder ist nach wie vor bestrebt, Hajrovic abzugeben – gerne per Verkauf, notfalls erneut per Leihe (wie in der vergangenen Saison an den spanischen Club SD Eibar). Denn Hajrovic gehört zu den Topverdienern im Kader, hat sich 2014 bei seiner ablösefreien Verpflichtung von Galatasaray Istanbul ein stattliches Gehalt in den Vertrag (bis 2018) schreiben lassen. Das Problem: Weil er sportlich bisher kaum auf sich aufmerksam machte (Meppen mal ausgenommen), stehen interessierte Clubs nicht gerade Schlange. „Es gibt immer mal wieder lose Anfragen“, bestätigte Baumann: „Aber noch nichts Konkretes.“ - mr

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