Siegtor verdribbelt / Vorher im Reisestress

Hajrovic: „Ich habe mich sehr geärgert“

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Werder-Profi Hajrovic

Bremen - Er hätte diesem Wahnsinns-Spiel aus Werder-Sicht die Krone aufsetzen können. Doch Izet Hajrovic zögerte in Leverkusen kurz vor Schluss viel zu lange und wurde geblockt. So blieb es beim 3:3. „Ich wollte mir den Ball auf den linken Fuß legen, habe ihn aber falsch angenommen und hatte ihn plötzlich zwischen den Beinen. Dann habe ich es mit einem Dribbling versucht“, erklärte Hajrovic und bedauerte: „Das war eine Riesenchance. Und mit dem Tor hätten wir wahrscheinlich gewonnen. Ich habe mich sehr geärgert.“

Der 23-Jährige war nur eingewechselt worden, weil er fast die komplette Spielvorbereitung verpasst hatte. Er war mit der bosnischen Nationalmannschaft unterwegs und erlebte nach der peinlichen Niederlage gegen Zypern (1:2) auf der Rückreise auch noch eine Odyssee – ähnlich wie Teamkollege Cedric Makiadi bei seinem Heimweg aus der Demokratischen Republik Kongo (wir berichteten). „Am Münchner Flughafen wurde gestreikt, deshalb konnten wir dort nicht hin. Wir mussten über Kroatien und Österreich ausweichen“, erzählte Hajrovic. Letztlich landete er in Hamburg, fuhr mit dem Taxi nach Bremen und war „ziemlich müde“.

mr

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