Stimmen zum Spiel

Reus: „Haben gegen selbstbewusste Bremer Probleme bekommen“

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Nuri Sahin (li.) und Marco Reus.

Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Westfalenstadion sorgten die Torschützen Alcácer und Reus für einen hart erkämpften Erfolg des Revierclubs, der damit auch in seinem 15. Punktspiel ungeschlagen blieb und vorzeitiger Herbstmeister ist. Dagegen verbuchten die Norddeutschen trotz des Treffers von Max Kruse in den vergangenen sieben Partien nur einen Sieg. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt, Werder-Trainer: „Wir sind hierher gekommen, um zu gewinnen. Das haben wir auf dem Platz auch gezeigt. Aber die Fehler, die wir machen, dürfen wir nicht machen. Dass wir die eine oder andere Tempoaktion gegen uns bekommen, lässt sich gegen ein Gegner wie Dortmund nicht verhindern, das ist normal. Aber auf der anderen Seite hatten wir für ein Auswärtsspiel in Dortmund auch viele eigene Chancen. Ich glaube fest daran, dass wir uns als Mannschaft nur dann weiterentwickeln können, wenn wir solche Spiele auch so mutig angehen, wie wir es getan haben. Insgesamt war die Leistung schon wieder deutlich näher an dem, wie wir spielen wollen.“

(Spielbericht: Forsch, aber fehlerhaft)

Marco Reus, Schütze des Dortmunder 2:0: „In der zweiten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel mehr gemacht. Wir müssen das 3:1 machen, dann müssen wir nicht ständig den Bremern hinterherlaufen. Man hat heute gesehen, dass wir gegen selbstbewusste Bremer Probleme bekommen haben.“

Lucien Favre, Trainer Borussia Dortmund: „Wir sind zufrieden mit dem Heimsieg und der Herbstmeisterschaft. Wir haben uns das Leben heute aber unnötig schwer gemacht. Wir hatten acht klare Torchancen, hätten das 3:1 machen müssen. Aber es ist gut, dass wir so viele Chancen hatten. Bei Balleroberung hatte Bremen jedoch zu viel Platz, das hat mir nicht gut gefallen.“

Frank Baumann, Werder-Sportchef: „Wir sind enttäuscht, dass wir keinen Punkt mitgenommen haben. In Dortmund ist das aber auch brutal schwer. Der Sieg des BVB ist nicht unverdient, denn Dortmund hatte die klareren Chancen. Wir haben der Borussia aber einen guten Fight geliefert. Es ist gut, dass wir auch nach den Gegentoren mutig geblieben sind. Wenn wir so weitermachen, werden wir in den letzten beiden Spielen bis zur Winterpause (gegen Hoffenheim und Leipzig, d. Red.) sicher punkten.“

(Einzelkriti: Pavlenka mal wieder klasse)

Maximilian Eggestein, Werder-Profi: „Wir hatten vielleicht in den Zweikämpfen ein bisschen zu viel Abstand zu den Gegenspielern, aber wir hatten definitiv nicht zu großen Respekt vor Dortmund. Wir haben bis zum Schluss alles probiert.“

Max Kruse, Werder-Kapitän: „Wir haben den einen Fehler zu viel gemacht. Eigentlich war es ein relativ gutes Auswärtsspiel von uns, aber da waren auch diese Unaufmerksamkeiten. Die müssen wir abstellen.“

Nuri Sahin, Werder-Profi: „Wir haben ordentlich gespielt, hatten unsere Momente. Mit etwas Glück nimmst du hier einen Punkt mit und Nachher fragt niemand mehr danach. Aber wenn Dortmund ins rollen kommt sind sie gefährlich.“ 

Sebastian Langkamp, Werder-Profi: „Wir haben blöde und zu einfach Gegentore bekommen. Der Anschlusstreffer hat uns nochmal einen Schub gebracht. Am Ende hat der Lucky Punch gefehlt, was sehr schade ist.“

Fotostrecke BVB vs. Werder: Liebe für Sahin und Kohfeldt on fire

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Sahin düste mit Reus in die Nacht: Björn Knips nach der Partie Werder vs. BVB

Quelle: DeichStube

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