Fragezeichen hinter Sane

Grünes Licht bei Gnabry

GER, 1.FBL, Training Werder Bremen
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Serge Gnabry

Bremen - Werder-Chefcoach Alexander Nouri hatte in der Woche mit einigen Personalsorgen zu kämpfen. Nun gab Serge Gnabry grünes Licht, für Lamine Sane hingegen könnte es eng werden. Das erklärte Nouri in der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig am Sonntag (15.30 Uhr).

„Lamine hat eine Mandelentzündung, aber noch kein Fieber. Solange es noch ohne Fieber geht, ist die Aussage der medizinischen Abteilung, dass es bis Sonntag klappt“, sagte Nouri. Ein möglicher Ausfall Sanes „wäre für uns nicht optimal“, fügte der 37-Jährige hinzu. Um Serge Gnabry steht es dagegen besser. Nachdem der Offensivmann aufgrund einer Wirbelprellung in den vergangenen Tagen nur individuelle Einheiten absolviert hatte, gab er nun grünes Licht. Der Wirbelwind trainiert am Nachmittag wieder mit der Mannschaft – wird somit gegen Leipzig zum Einsatz kommen.

Auf einen erneuten Einsatz darf sich derweil auch Santiago Garcia freuen, der beim vergangenen 2:1-Sieg gegen Leverkusen sein erstes Pflichtspiel in der aktuellen Spielzeit absolviert hatte. Coach Nouri war mit der Leistung zufrieden und fand lobende Worte für den Argentinier. „Santi bringt hohe Professionalität, Identifikation zum Verein mit und hat ein gutes Spiel gezeigt“, so Nouri, der dem Außenverteidiger so etwas wie eine Stammplatzgarantie für das Spiel am Sonntag gab: „Weshalb sollte ich etwas ändern?“ Auch Garcia selbst ist „zufrieden mit der Leistung im letzten Spiel nach langer Pause und der schwierigen Zeit. Ich habe alles gegeben“.

Beim 2:1-Erfolg spielte sich einer ganz besonders in den Vordergrund: Ousman Manneh. Der Flüchtling aus Gambia erzielte den Siegtreffer. Es war zudem sein erstes Tor in der Bundesliga, und der Hype um seine Person ist derzeit groß. Ob der 19-Jährige damit umgehen kann? „Ich habe keine Befürchtungen, dass er abhebt“, stelle Nouri klar und fügte hinzu: „Ousman hat im Training Leistung gezeigt wie in den Wochen zuvor.“ Auch der Stürmer darf also damit rechnen, gegen die „Roten Bullen“ im Startelf-Aufgebot zu stehen.

Die Leipziger haben in der noch jungen Spielzeit kein Spiel verloren, doch Nouri will mit einer Top-Vorbereitung dagegenhalten. „Ich habe das Spiel Leipzig gegen Wolfsburg im Stadion verfolgt. Wenige Ballkontakte, schnelles Umschalten und noch weit mehr müssen wir zeigen, um dem Gegenpressing von Leipzig zu entkommen“, sagte Werders Coach, der der Partie in Leipzig absolut positiv vorausschaut: „Ich bin sehr optimistisch. Wir haben gezeigt, dass man mit richtiger Haltung und Aufmerksamkeit überall bestehen kann. Mit dieser Haltung und dieser Geschlossenheit fahren wir nach Leipzig, um etwas mitzunehmen.“ Unterstützt wird die Mannschaft von rund 5000 Werder-Anhängern, die den Weg in die ausverkaufte Red Bull Arena antreten. kso

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