Warum sich Werder heute rettet

15 Gründe für Platz 15

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Es spricht einiges dafür, dass Werder das Abstiegsfinale gegen Frankfurt für sich entscheidet und damit die direkte Rettung schafft. Wir haben 15 Gründe für Platz 15 zusammengestellt:

1. Die Fans: Sie haben – wie gegen Wolfsburg und Stuttgart – besondere Aktionen geplant, um der zwölfte Mann zu sein. „Die ganze Stadt steht hinter uns“, weiß Kapitän Clemens Fritz und ahnt: „Die Stimmung wird wieder fantastisch sein.“

2. Claudio Pizarro: In seinem letzten Werder-Heimspiel gegen Frankfurt traf er dreifach (beim 5:0 am 29. November 2008). Der 34. Spieltag ist oft auch auch ein Pizarro-Spieltag gewesen: fünf Tore in elf Partien.

3. Carlos Zambrano: Pizarros peruanischer Nationalmannschaftskollege weiß am besten, wie man den Bremer stoppt. Aber der Frankfurter Innenverteidiger sitzt angeschlagen auf der Bank.

4. Viktor Skripnik: Der Werder-Coach hat in der Bundesliga nur ein Mal gegen Frankfurt gespielt – und gewonnen: 2:0 am 20. November 1998.

5. Niko Kovac: Frankfurts Trainer mag Werder als Gegner nicht so sehr. Nur vier Siege in 17 Pflichtspielen als Profi – aber acht Niederlagen.

6.F elix Wiedwald: Werders Keeper hielt in Köln erstmals in dieser Bundesliga-Saison zu null (0:0) und hat vor dem Duell mit seinem Ex-Club eine richtig breite Brust.

7. Das Datum: An einem 14. Mai hatte Werder zuletzt 2005 ein Bundesliga-Heimspiel – und gewann mit 4:1 gegen den SC Freiburg.

8. Die Standards: Zwölf Rückrunden-Tore nach ruhenden Bällen sind ebenso ligaspitze wie Zlatko Junuzovics sechs Ecken-Vorlagen. Und an den Standards hat Werder geheim noch gefeilt.

9. Der Gegner: Frankfurt ist das auswärtsschwächste Team der Liga, holte in 16 Spielen nur drei Siege und nur zwölf Punkte.

10. Die Heimstärke: War lange weg, ist aber wieder da. Zuletzt gab es zwei Werder-Siege gegen Wolfsburg (3:2) und Stuttgart (6:2).

11. Der Psychologe: Seit Prof. Andreas Marlovits beim Team ist, hat Werder nicht verloren. „Er gibt der Mannschaft „Ruhe und Sicherheit“, lobt Skripnik.

12. Die Mai-Rettung: Am 11. Mai 2013 schaffte Werder mit einem 1:1 gegen Frankfurt schon mal den endgültigen Klassenerhalt.

13. Franco Di Santo: An Werders letzter Heimpleite gegen Frankfurt (0:3 am 14. September 2013) war er mit einer frühen Roten Karte maßgeblich beteiligt. Inzwischen ist der Argentinier weg, sitzt beim FC Schalke auf der Bank.

14. Anthony Ujah: Der Nigerianer tippt in dieser Zeitung den letzten Spieltag – und er kann es. Bei seinem einzigen Top-Tipp in dieser Saison triumphierte er mit 16 Punkten – Rekord! Sein 2:0-Tipp dürfte heute also aufgehen.

15. Uwe Seeler: Sogar die Legende von Erzrivale HSV drückt Werder „ganz fest die Daumen. Sie gehören in die Bundesliga“, sagte er der „Bild“.
mr

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