21-jähriger Olympiaheld kommt vom FC Arsenal

Gnabry-Wechsel perfekt!

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Serge Gnabry bekommt bei Werder die Nummer 29

Bremen – Jetzt ist es offiziell: Serge Gnabry spielt ab sofort für Werder Bremen. Das gab der Bundesligist am Mittwoch bekannt. Gnabry kommt vom FC Arsenal und soll bei den Bremern im offensiven Mittelfeld den verletzten Max Kruse ersetzen.

„Wir können Vollzug melden, wir haben im Laufe des Tages die letzten Formalitäten erledigt“, sagte Werders Sportchef Frank Baumann am Mittwochnachmittag. Der 40-Jährige dementierte zudem die Meldung des „kicker“, dass der FC Bayern an dem Transfer beteiligt ist. „Ich weiß nicht, woher die Gerüchte kommen – ich kann bestätigen, dass wir den Spieler gekauft haben. Es gibt keine Vereinbarungen mit anderen Clubs“, so Baumann, der unterstrich, dass Werder „liquide genug ist, um so einen Transfer allein zu stemmen“. Zu den Ablösemodalitäten äußerte sich Werders Sportchef erwartungsgemäß nicht. Gnabrys Preis bleibt aber „absolut im Rahmen und ist für uns absolut in Ordnung“, hatte Baumann bereits am Dienstag gesagt. Eine Aussage, die auf eine Ablösesumme im Bereich von fünf bis sechs Millionen Euro schließen lässt.

Auf die Frage, warum er ausgerechnet nach Bremen gewechselt ist, antwortete Gnabry: „Es gab sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, deshalb hat mich der Weg zu Werder und in die Bundesliga geführt." Er sei nach Bremen gekommen, um Spiele zu gewinnen, so der 21 Jahre alte Silbermedaillengewinner von Rio weiter: „Ich versuche in einem Spiel immer viel zu reißen, viel Wind zu machen und habe dabei super gerne den Ball am Fuß.“ Gnabry ist sich sicher, dass die Bremer eine gute Saison abliefern und im oberen Mittelfeld mitspielen werden. „Werder ist eine gute Truppe mit guten Einzelspielern, auch als Team werden wir gut funktionieren“, so der 21-Jährige.

Die Erwartungen an den Junioren-Nationalspieler will Baumann indes nicht zu hoch setzen. „Wir geben ihm Zeit“, sagte Werders Sportchef, der insgesamt mit dem Bremer Kader zufrieden ist, so wie er aktuell aussieht: „Wir haben eine sehr gute Mischung im Team.“ Auf dem Transfermarkt werde heute auch nichts mehr passieren - die Ausleihe von Leon Guwara sei „die letzte Bewegung“ aus Bremer Sicht gewesen, so Baumann. 

Ins Werder-Training wird Gnabry vorerst noch nicht einsteigen. Für den 21-Jährigen geht es zunächst zurück ins Trainingslager der U21-Nationalmannschaft nach Kassel. Dort trägt die DFB-Auswahl am Freitag ein Testspiel gegen die Slowakei aus. Weiter führt ihn der Weg danach Richtung Finnland, wo die DFB-Auswahl am kommenden Dienstag zum EM-Qualifikationsspiel antritt - erst danach geht es für Gnabry zurück nach Bremen.
mib

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