Gnabry-Modell: Bremen, Bayern – oder beides?

Was denn nun? Konfusion total

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Serge Gnabry

Bremen - Wollen mal so sagen: Mit den gestern kursierenden Meldungen, auf welchem Weg Serge Gnabry nun (sehr wahrscheinlich) zu Werder Bremen wechselt, hatten einige Clubs einen Heidenspaß.

RW Oberhausen witzelte, Gnabry zu verpflichten und zu verleihen, der TSV Winsen schickte den Arsenal-Profi zum „VfB Werder Mönchengladbach 04“. Es war Gelächter am Rande. Aber tatsächlich war seltsam, was rund um den Gnabry-Transfer gesagt und berichtet wurde. Hauptverantwortlicher für ein gehöriges Durcheinander: Gnabry-Vater Jean-Hermann.

Gegenüber Stuttgarter Medienvertretern hatte er konkrete Aussagen getroffen, war sich seiner Sache ganz sicher. „Serge geht zum FC Bayern und von dort zu Werder“, wurde Gnabry senior, selbst ehemaliger Nationalspieler der Elfenbeinküste, zitiert. Als wenig später in Bremen Frank Baumann die Münchner aus der Verlosung nahm („Sie spielen keine Rolle“), zeigte sich der Herr Papa auf Nachfrage „verwirrt“. Er habe gedacht, der FC Bayern sei tatsächlich der Favorit. Offenbar hätte sich sein Sohn aber anders entschieden. Er wisse von nichts. Aber offenbar doch so viel, um dem „Sportinformationsdienst“ mitzuteilen: „Ich glaube nicht, dass ihn die Bayern kaufen werden.“

Die „Stuttgarter Nachrichten“ bereicherten die Konfusion am späten Nachmittag dann noch um dieses Denkmodell: Möglich könnte doch sein, dass sich der FC Bayern am aktuellen Transfer von Serge Gnabry zum SV Werder beteiligt und sich damit ein Vorkaufsrecht für 2017 sichert. Es ist eine Spekulation, aber auch eine, die erklären würde, dass Werder bei einem der begehrtesten Nachwuchsspieler den Zuschlag erhält. 
csa/mr

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