Sportchef: „Ich habe mich weder mit ihm getroffen noch mit ihm gesprochen“

Gerüchte um Rangnick ärgern Allofs gewaltig

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Verwies das Gerücht, er habe sich bereits mit Trainer Ralf Rangnick getroffen, ins Reich der Fabeln: Sportchef Klaus Allofs.

Bremen - Von Arne Flügge und Malte Rehnert. Seit Tagen wird in Bremen und umzu gemunkelt, Werder Bremen würde sich bereits nach einem neuen Trainer umsehen. Und das Gerücht besagt: Die Geschäftsführung habe sich sogar schon mit dem im Januar bei 1899 Hoffenheim zurückgetretenen und derzeit vereinslosen Coach Ralf Rangnick zu Gesprächen getroffen – still und heimlich, in einem Restaurant in der Hansestadt.

Was ist dran an diesem Gerede? „Da ist überhaupt nichts dran“, stellte Werder-Boss Klaus Allofs gestern auf Nachfrage klar: „Ich habe mich weder mit Rangnick getroffen noch mit ihm gesprochen. Es gibt keinen Kontakt – nicht zu Rangnick und auch nicht zu anderen Trainern. Das kann ich zu 100 Prozent auch für meine Geschäftsführer-Kollegen Klaus-Dieter Fischer und Klaus Filbry sagen.“

Dass in Zeiten der Krise und wegen der zuletzt von den Medien geäußerten Kritik an Trainer Thomas Schaaf immer Klatsch und Tratsch aufkommen, sei mittlerweile „fast schon normal. Das bietet wunderbaren Nährboden“, meinte Allofs süffisant. Er selbst habe auch schon von den Gerüchten gehört. So etwas zu streuen, ohne sich über die möglichen Folgen im Klaren zu sein, sei aber nicht akzeptabel. „Es entbehrt jeglicher Grundlage und ist eine Frechheit“, ereiferte sich der Sportdirektor: „Aber das interessiert wahrscheinlich niemanden.“

Allofs stärkte seinem Coach noch einmal demonstrativ den Rücken: „Wir haben einen sehr guten Trainer, der weiterhin unser vollstes Vertrauen hat.“ Und daher, so der 54-Jährige, werde jetzt auch nicht nach Alternativen für Schaaf gesucht. „Wie scheinheilig wäre das, wenn man seinem Trainer das Vertrauen ausspricht und dann plötzlich in die Schublade greift und einen schon fertigen Umschlag mit Plan B herausholt?“, fragte der Vorsitzende der Geschäftsführung: „Wir sind auf viele Sachen vorbereitet, aber nicht auf Dinge, die vielleicht in weiter Ferne liegen.“

Ein Rauswurf oder eine freiwillige Demission von Thomas Schaaf sind für Allofs also weiterhin keine Themen. „Thomas Schaaf wird die Saison mit Werder zuende bringen. Davon bin ich fest überzeugt“, sagte der Sportchef am Abend in der Sendung „Bundesliga Aktuell“ auf Sport1.

Dass Werder im Hinblick auf die neue Saison bereits zweigleisig plane und die nötigen Unterlagen auch für die zweite Liga vorbereite. ist für Allofs nichts Ungewöhnliches. „Das gehört zu unserer Arbeit, und es wäre fahrlässig, sich damit überhaupt nicht zu beschäftigen“, meinte Allofs. Er stellte aber klar: „Das ist kein Indiz dafür, dass wir mit den Gedanken schon in der Zweiten Liga sind. Ich bin sicher, dass wir nicht den Weg in die Zweite Liga antreten werden.“

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