Viel Lob nach erstem Tor im Werder-Trikot

Der geniale Kruse und seine Kilos

GER, 1.FBL, Werder Bremen vs FC Ingolstadt 04
+
Bauchfrei im Luftkampf: Bei den meisten Bundesliga-Profis gibt es in solchen Situationen einen muskulösen Sixpack zu sehen, bei Werder-Angreifer Max Kruse (hier gegen Ingolstadts Marcel Tisserand) kann davon keine Rede sein.

Bremen - Er war nicht der Matchwinner, aber doch der Werder-Profi, über den nach dem 2:1-Sieg gegen Ingolstadt am meisten gesprochen wurde: Max Kruse.

Zum einen war da sein geniales Tor zum 1:0, zum anderen dieses Tuschel-Thema: Kruses Kilos. Es wirkte erneut so, als hätte der 28-Jährige nach überstandener Knieverletzung immer noch etwas zu viel auf den Rippen. Ein Foto vom Luftkampf mit Ingolstadts Marcel Tisserand zeigt Kruses entblößten Bauch – und das bestätigt den Eindruck.

„Er braucht einfach noch Spiele“, meinte Coach Alexander Nouri nach dem 2:1-Erfolg am Samstag auf Nachfrage zum Fitnessstand von Kruse. Auf das vermeintlich etwas zu hohe Gewicht ging er dabei nicht speziell ein, mahnte aber: „Man sollte mit Bedacht urteilen. Wir müssen Geduld haben. Max war lange verletzt. Dafür hat er es in den letzten Spielen und auch heute gut gemacht.“

Zur Taktikanalyse zum Spiel

Richtig gut sogar in der 24. Minute, als er sein erstes Bundesliga-Tor für Werder erzielte. „Ich musste doch nur noch meinen Fuß hinhalten“, gab sich der Torschütze ganz bescheiden und bedankte sich lieber bei Vorlagengeber Fin Bartels: „Ich kenne ihn schon länger und weiß, dass er den Ball gerne mal direkt hereingibt. Also habe ich spekuliert und bin zum ersten Pfosten gerannt.“

Kruse zufrieden mit seinem Körper

Doch genau das sei eben eine besondere Qualität des Neuzugangs vom VfL Wolfsburg, betonten gleich mehrere Mitspieler. „Er hat super Laufwege“, schwärmte Bartels, genauso wie Philipp Bargfrede: „Max ist oft anspielbar, er öffnet die Räume – und das Tor macht er richtig gut.“ Den Flankenball von der rechten Seite hatte Kruse nach gutem Körpereinsatz wie selbstverständlich mit dem linken Fuß ins Tor befördert.

Da passte einfach alles bei ihm. Und aus seiner Sicht gilt das auch für das Gewicht. So hatte er unlängst dem Magazin „11Freunde“ zu seiner Ernährung gesagt: „Im letzten Winter habe ich alles, was angeblich schädlich ist, weggelassen. Am Ende hatte ich den Körper, den sich Fitnesstrainer vermutlich wünschen. Nur fühlte ich mich zeitweise so müde, dass ich meine Leistungsfähigkeit nicht mehr auf den Platz gekriegt habe.“
kni

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Mit neuen Gesichtern und neuen Trikots: Trainings-Start bei Werder

Mit neuen Gesichtern und neuen Trikots: Trainings-Start bei Werder

Die richtige Rose für jeden Garten

Die richtige Rose für jeden Garten

In den Gewächshäusern von Kew Gardens

In den Gewächshäusern von Kew Gardens

Meistgelesene Artikel

Sponsor bleibt an Bord: Werder Bremen verlängert Vertrag mit der Sparkasse

Sponsor bleibt an Bord: Werder Bremen verlängert Vertrag mit der Sparkasse

Werder freut sich auf 4G im Weserstadion: Neues Mobilfunknetz soll im September stehen

Werder freut sich auf 4G im Weserstadion: Neues Mobilfunknetz soll im September stehen

Talent Ihorst verlängert bei Werder und wird verliehen

Talent Ihorst verlängert bei Werder und wird verliehen

Werder-Training: Fans auch nach der Sommerpause nicht zugelassen

Werder-Training: Fans auch nach der Sommerpause nicht zugelassen

Kommentare