Marco Bode über Willi Lemke

Generationswechsel light

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Marco Bode

Bremen - „Erneuerungsprozess“ und „Generationswechsel“ – das sind die Schlagworte, mit denen Marco Bode zu erklären versuchte, wieso Willi Lemke nach den Wahlen Ende November nicht mehr Mitglied des Aufsichtsrates sein wird.

Offenbar fängt der Generationenwechsel aber bei Lemke an und hört auch bei Lemke wieder auf. Hans Schulz nämlich, mit 73 drei Jahre älter als Lemke, bleibt wohl Mitglied des Gremiums. 

„Meine Bereitschaft ist da. Und wenn es im Verein andere Vorstellungen gäbe, hätte man mir das sicher mitgeteilt“, sagt Schulz, der als Aufsichtsrat ein Mann der ersten Stunde ist und seit 17 Jahren zu den Oberaufsehern des Clubs gehört. Wie auch Lemke. Für ihn ist bald Schluss, für Schulz nicht. Das legt die Vermutung nahe, dass Willi Lemke als Mitdenker schlicht nicht mehr gewollt ist bei Werder.

Marco Bode, seit knapp zwei Jahren der Vorsitzende des Rates, möchte sich zu dem Thema vorerst nicht mehr äußern und verweist auf den Wahlausschuss, der die Kandidaten für die Wahl benennt – offiziell jedenfalls. Er bestätigt: „Der Wahlausschuss hat mit allen Mitgliedern des jetzigen Aufsichtsrates Gespräche geführt.“ Ergebnisse: Lemke weg, Schulz bleibt, Bode auch. „Ich bin bereit, weiter im Aufsichtsrat tätig zu sein“, sagt der Ex-Profi.

Nicht bekannt ist, ob Dr. Werner Brinker, seit 2004 Mitglied des Gremiums, noch einmal zur Wahl vorgeschlagen, beziehungsweise kandidieren wird. Als Vorstandsvorsitzender der EWE AG ist der 64-Jährige im vergangenen Herbst abgetreten und in den Ruhestand gewechselt. 

csa

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