Stimmen zum Spiel

Kruse: „Wolfsburg schon ein Endspiel um Europa“

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Max Kruse (hier nach einer vergebenen Chance) ärgerte sich über das 1:1 von Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart.

Werder muss sich mit einem 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart begnügen. Den Bremern, die eigentlich nach Europa wollen, schmeckt das Ergebnis nicht. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt: „Es war sicherlich nicht unsere beste Leistung, keine Frage. Das Spiel geht schon brutal schlecht los für uns mit dem frühen Gegentor. Danach war es sehr wichtig, dass wir clever spielen, dass wir auf die Konterabsicherung achten. Das war nicht einfach, das haben wir aber ganz gut gemacht. Nach vorne haben wir alles probiert, hatten auch die Chancen. Deshalb möchte ich der Mannschaft heute keinen Riesenvorwurf machen. Leider müssen wir dieses Ergebnis heute so akzeptieren. Um oben dranzubleiben, war es aber zu wenig.“

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Max Kruse: „80 Prozent Ballbesitz für uns in der zweiten Halbzeit sagen alles über die Spielweise von Stuttgart. Ab der 15. Minute versuchen sie nur noch, die Bälle hinten rauszukloppen. Es ist unser Fehler, dass wir in den ersten zehn Minuten nicht wach waren, dass wir das Gegentor zulassen, weil wir nicht in die Mitte schieben. Dann rennst du an, bekommst nicht die entscheidenden Momente und brauchst den Distanzschuss, um zum Ausgleich zu kommen. In der zweiten Halbzeit sollte es dann nicht sein. Wir haben keine Lösung gefunden, und der Schiedsrichter hat auch nicht gerade für uns gepfiffen.

... über den Kampf um Europa: „Wir hatten uns vorgenommen, mit einem Sieg Druck auf die Mannschaften vor uns in der Tabelle machen. Jetzt haben wir in der kommenden Woche gegen Wolfsburg in gewisser Art und Weise schon ein Endspiel um die europäischen Plätze. Wenn wir da hinwollen, müssen wir auch zeigen, dass wir das können.“

Maximilian Eggestein (Werder-Spieler): „Das war heute zu wenig, da müssen wir ehrlich sein. Wir werden aber weiter für unser Ziel kämpfen.“

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Werder Bremen gegen VfB Stuttgart
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart © gumzmedia
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Werder Bremen gegen VfB Stuttgart © dpa
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Sebastian Langkamp (Werder-Spieler): „Noch ist alles möglich, aber wir brauchen jetzt ein paar Überraschungssiege.“

Davy Klaassen (Werder-Spieler): „Es war ein schweres Spiel, weil Stuttgart nur verteidigt hat. Das frühe 0:1 hilft uns natürlich auch nicht, weil sich Stuttgart noch tiefer zurückziehen konnte. Am Ende haben wir noch zwei, drein gute Chancen kreiert, aber das war zu wenig.“

... über sein Tor: „Ich habe den Ball von Max bekommen, habe den Gegenspieler im Rücken gespürt, habe mich gedreht und geschossen. Vielleicht hätten wir noch mehr aus der Distanz schießen müssen, denn durchzuspielen, war echt schwierig. Stuttgart hat die Räume sehr eng gemacht. Wenn die mit zehn Mann vor ihrem Tor stehen, ist es nicht einfach, da durchzuspielen. Da bekommst du keine zehn Großchancen.“

... über seine Verletzung: „Ich bin umgeknickt und konnte nicht mehr spielen. Ich denke aber, dass es nichts Schlimmes ist.“

Markus Weinzierl (Stuttgart-Trainer): „Wir nehmen Selbstvertrauen mit. Wir haben gegen gute Werderaner dagegengehalten. Wir müssen mit 2:0 in Führung gehen und bekommen dann einen bitteren Nackenschlag. Es ist nicht einfach, gegen Bremen zu verteidigen. Wir können mit dem Punkt leben.“

(mit Stimmen von Eurosport)

Quelle: DeichStube

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