Johannsson zurück im Training und im 18er-Kader

Mögliche Aufstellung: Mit Gondorf, Kainz und einem Luxusproblem

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Florian Kohfeldt muss gegen Hoffenheim Thomas Delaney ersetzen und hat hinten rechts die Qual der Wahl.

Bremen - Werder Bremen startet am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim in die Bundesliga-Rückrunde und ins Pflichtspiel-Jahr 2018. Das ist unsere vermutete Startaufstellung.

Angesichts der aktuellen Diskussion um ausbleibende Verstärkungen für den Werder-Kader mag man es kaum glauben, aber doch ist es so: Trainer Florian Kohfeldt hat vor dem Rückrunden-Start gegen 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr, Weserstadion) ein personelles „Luxusproblem“ – jedenfalls nennt er es so.

Es geht um die rechte Abwehrseite und namentlich um Theodor Gebre Selassie und Robert Bauer. Bislang war Gebre Selassie unter Kohfeldt der Platzhirsch auf der Position, doch jetzt fordert Bauer ihn offenbar heraus. Kohfeldt: „Ich bin sehr zufrieden mit dem, was Robert im Trainingslager angeboten hat. Aber ich bin auch mit Theo zufrieden. Es ist ein sehr offener Zweikampf, ein Luxusproblem.“

Gebre Selassie hat die Nase vor Bauer

Gebre Selassie gegen Bauer – dieses Duell hat es lange nur auf dem Papier gegeben, weil die Rollen klar verteilt schienen. Jetzt findet es laut Kohfeldt auf dem Trainingsplatz statt. „Ich bin sehr zufrieden, dass sich die beiden gegenseitig antreiben“, sagt Kohfeldt und gibt sich die Aufstellung für das Spiel gegen Hoffenheim betreffend unentschlossen: „Ich bin noch nicht zu hundert Prozent entschlossen, wer spielen wird.“ Möglich, dass Gebre Selassie am Ende wegen der größeren Erfahrung die Nase vorn haben wird.

Eine offene Frage gibt es durch den Ausfall von Thomas Delaney auch im Mittelfeld. Der Däne fehlt mit muskulären Problemen, der logische Nachrücker ist grundsätzlich Jerome Gondorf. Er konnte im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den SC Freiburg (DFB-Pokal-Achtelfinale) im zentralen Mittelfeld überzeugen und hat Argumente für weitere Einsätze gezeigt. Vermutlich wird er wieder in der Mitte aufgeboten – mit Maximilian Eggestein als rechtem und Zlatko Junuzovic als linkem Nebenmann sowie Philipp Bargfrede als Absicherung dahinter. So sei es möglich, meint Kohfeldt, fügt aber mit einem Grinsen an: „Auch eine komplett andere Grundordnung ist denkbar.“

Johannsson spielfähig, aber „kein Kandidat für 90 Minuten“

Die wahrscheinlichste Variante ist wohl das beschriebene 4-1-3-2 mit Max Kruse und Florian Kainz im Angriff. Den Österreicher Kainz und dessen Wert für die Mannschaft hat Kohfeldt extra noch herausgestellt – dass das nicht nur der Versuch des Starkredens, sondern echte Überzeugung war, darf dem Coach geglaubt werden. Kainz dürfte also auch die Nase vor Ishak Belfodil haben, wenngleich der Algerier im Trainingsspiel beim Abschlusstraining den Sturmpartner von Max Kruse gab. Aber die Erfahrung zeigt, dass das nicht die größte Aussagekraft hat.

Den 18er-Kader für den Rückrunden-Auftakt gibt Werder zwar am Freitag nicht mehr offiziell bekannt, Aron Johannsson wird aber dazugehören. Der Isländer mit dem US-Pass meldete sich nach leichter Knieverletzung zurück, trainierte am Freitag wieder mit der Mannschaft. „Er ist sicherlich noch kein Kandidat für 90 Minuten, aber er wird morgen im Kader sein“, sagte Trainer Florian Kohfeldt danach. Der Stürmer sei auf jeden Fall spielfähig.

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Quelle: DeichStube

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