Werder verliert gegen Schalke 04

Einzelkritik: Quirliger Kainz - Wundertüte Belfodil

Jiri Pavlenka
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Jiri Pavlenka: Zum schnellen Schalker 1:1 hätte es nicht kommen müssen, wenn Pavlenka die Kunst des Herauslaufens besser beherrschen würde. Tut er aber nicht. So blieb der Ball nach verunglückter Faustabwehr „heiß“ und landete schließlich hinter Pavlenka im Tor. Ansonsten blieb der Keeper ohne Fehler. Note 3,5
Robert Bauer
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Robert Bauer: Er nahm Konoplyanka weitgehend aus dem Spiel und agierte solide. Aber beim 1:2 hätte er gedankenschneller sein müssen, Goretzka schlich sich in seinem Rücken weg. Note 3,5
Lamine Sane
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Lamine Sane: Erst ein Abstauber ins Schalker Tor, dann ein verhängnisvoller Fallrückzieher vor dem eigenen Kasten, der ihm aber nicht zwingend als Fehler ausgelegt werden muss. Sane war der Hauptdarsteller in den turbulenten Minuten 20 bis 22. Als zentraler Innenverteidiger spielte er zuverlässig, gönnte Schalkes Sturmtank Guido Burgstaller kaum Aktionen. In der Schlussphase noch als Stürmer eingesetzt. Note 2,5
Milos Veljkovic
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Milos Veljkovic: Giftig in der Bewachung von Amine Harit, aktiv im Spiel nach vorne: Es war okay, was Veljkovic vor den Augen des serbischen Nationaltrainers bot. Das Eigentor war unglücklich. Note 3
Theodor Gebre Selassie
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Theodor Gebre Selassie (bis 84.): Er war dabei, er spielte mit. Er machte keine großen Fehler, hatte aber auch keine auffälligen Szenen. Kurz: Es war eine typische Theodor-Gebre-Selassie-Leistung. Note 4
Maximilian Eggestein
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Maximilian Eggestein: Ihm unterliefen zwei, drei Fehlpässe, die nicht hätten sein müssen. Eggestein interpretierte die Rolle im defensiven Mittelfeld diesmal noch defensiver als sonst, rückte oft in die Abwehrkette ein. Note 3,5
Ludwig Augustinsson
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Ludwig Augustinsson: Sorgte in der ersten Halbzeit für viel Leben auf der linken Seite. Der Schwede hatte gute Aktionen – unter anderem der Kopfball, der an den Pfosten klatschte und von Sane doch noch veredelt wurde. Dazu die prima Flanke auf Kainz, die fast das 2:1 gebracht hätte. Nach der Pause nicht mehr so auffällig. Note 3
Florian Kainz
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Florian Kainz: Der Österreicher spielte quasi die Rolle eines Zehners. Sehr offensiv, sehr zentral. Kainz trug die Bälle nach vorne, verteilte sie. Dabei war er enorm quirlig. Stark, wie er sich nach Augustinsson-Flanke zum Kopfball in die Luft schraubte. Pech, dass Schalke-Keeper Fährmann gerade noch die Hände hochriss und den Treffer verhinderte. Note 2,5

Trotz der Niederlage gegen Schalke 04 zeigten einige Werder-Profis ansprechende Leistungen. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Zum schnellen Schalker 1:1 hätte es nicht kommen müssen, wenn Pavlenka die Kunst des Herauslaufens besser beherrschen würde. Tut er aber nicht. So blieb der Ball nach verunglückter Faustabwehr „heiß“ und landete schließlich hinter Pavlenka im Tor. Ansonsten blieb der Keeper ohne Fehler. Note 3,5

Robert Bauer: Er nahm Konoplyanka weitgehend aus dem Spiel und agierte solide. Aber beim 1:2 hätte er gedankenschneller sein müssen, Goretzka schlich sich in seinem Rücken weg. Note 3,5

Lamine Sane: Erst ein Abstauber ins Schalker Tor, dann ein verhängnisvoller Fallrückzieher vor dem eigenen Kasten, der ihm aber nicht zwingend als Fehler ausgelegt werden muss. Sane war der Hauptdarsteller in den turbulenten Minuten 20 bis 22. Als zentraler Innenverteidiger spielte er zuverlässig, gönnte Schalkes Sturmtank Guido Burgstaller kaum Aktionen. In der Schlussphase noch als Stürmer eingesetzt. Note 2,5

Milos Veljkovic: Giftig in der Bewachung von Amine Harit, aktiv im Spiel nach vorne: Es war okay, was Veljkovic vor den Augen des serbischen Nationaltrainers bot. Das Eigentor war unglücklich. Note 3

Theodor Gebre Selassie (bis 84.): Er war dabei, er spielte mit. Er machte keine großen Fehler, hatte aber auch keine auffälligen Szenen. Kurz: Es war eine typische Theodor-Gebre-Selassie-Leistung. Note 4

Maximilian Eggestein: Ihm unterliefen zwei, drei Fehlpässe, die nicht hätten sein müssen. Eggestein interpretierte die Rolle im defensiven Mittelfeld diesmal noch defensiver als sonst, rückte oft in die Abwehrkette ein. Note 3,5

Ludwig Augustinsson: Sorgte in der ersten Halbzeit für viel Leben auf der linken Seite. Der Schwede hatte gute Aktionen – unter anderem der Kopfball, der an den Pfosten klatschte und von Sane doch noch veredelt wurde. Dazu die prima Flanke auf Kainz, die fast das 2:1 gebracht hätte. Nach der Pause nicht mehr so auffällig. Note 3

Thomas Delaney: Seine Serie mit Toren in drei aufeinanderfolgenden Spielen für die dänische Nationalelf und Werder ist beendet. Delaney war auch nicht der Mann, der die Partie prägte. Er machte seinen Job im Mittelfeld, ohne zu überraschen. Note 3,5

Florian Kainz: Der Österreicher spielte quasi die Rolle eines Zehners. Sehr offensiv, sehr zentral. Kainz trug die Bälle nach vorne, verteilte sie. Dabei war er enorm quirlig. Stark, wie er sich nach Augustinsson-Flanke zum Kopfball in die Luft schraubte. Pech, dass Schalke-Keeper Fährmann gerade noch die Hände hochriss und den Treffer verhinderte. Note 2,5

Fin Bartels: Sehr fleißig, sehr laufstark, aber genau genommen brachte Bartels kaum eine Aktion erfolgreich zu Ende. Bezeichnend war, dass bei der aussichtsreichen Zwei-gegen-eins-Situation der Pass auf Belfodil nicht ankam (40.). Schwach auch der Abschluss nach Belfodil-Vorlage (60.). Note 4,5

Max Kruse (bis 19.): Der große Pechvogel. Kruse brach sich bei einem Foul von Schalkes Thilo Kehrer das Schlüsselbein, fällt nun acht Wochen aus. Note -

Ishak Belfodil (ab 19.): Kam für Kruse und so zu seiner Heimpremiere im Weserstadion. Belfodil wirkte oft schwerfällig, fast träge. Aber dann kamen doch Aktionen heraus, die man nicht erwartet hätte. Zweimal setzte er sich stark in Szene. Ein paar Bälle versprangen ihm aber auch. Note 3,5

Izet Hajrovic (ab 84.): Bundesliga-Comeback nach neun Monaten Verletzungspause. Hajrovic fiel aber nur noch durch Meckern auf, wofür er „Gelb“ kassierte. Note -

Quelle: DeichStube

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