Hertha zehntes Spiel des Trainers

„Kohfeldt-Tabelle“ als Mutmacher

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Florian Kohfeldt befindet sich mit Werder Bremen auf einem guten Weg - auch wenn sein Team weiter in der Abstiegszone steht.

Bremen - Wenn Werder am Samstagabend ab 18.30 Uhr gegen Hertha BSC um wichtige Punkte gegen den Abstieg kämpft, ist es für Florian Kohfeldt bereits das zehnte Bundesligaspiel, in dem er für die Bremer Mannschaft als Trainer verantwortlich ist.

Noch hat es der 35-Jährige zwar nicht geschafft, Werder aus der Abstiegszone zu führen, ein Blick auf seine bisherige Bilanz - unter Berücksichtigung aller Ergebnisse in der Liga - zeigt aber, dass er sich mit seinem Team auf einem guten Weg befindet.

Elf Punkte hat Kohfeldt seit Anfang November mit Werder gesammelt. Zugegeben: Das ist keine überragende Ausbeute, im ligaweiten Vergleich der Spieltage 11 bis 19 reicht sie allerdings für einen komfortablen zehnten Platz in der „Kohfeldt-Tabelle“. Spitzenreiter ist - Überraschung - Bayern München mit 24 Zählern. Die letzten drei Plätze belegen Hannover (9), Hamburg (8) und Stuttgart (7). Borussia Dortmund ist mit zehn Punkten 13..

Stabiler Weg der kleinen Schritte oder erster echter Rückschlag?

Nicht außer Acht gelassen werden darf, dass es Werders Programm seit Kohfeldts Amtsantritt durchaus in sich hatte. Mit Leipzig (0:2), Dortmund (2:1), Leverkusen (0:2), Hoffenheim (1:1) und Bayern München (2:4) warteten gleich fünf Gegner aus der oberen Tabellenhälfte, allesamt mit deutlich höheren sportlichen Ambitionen als Werder.

Vor diesem Hintergrund erscheint das Heimspiel gegen Hertha nun als besonders entscheidend, weil es zeigt, ob Werder den bisher stabilen Weg der kleinen Schritte unter Kohfeldt weitergehen kann, oder erstmals einen echten Rückschlag hinnehmen muss. „Wir müssen jetzt zupacken“, hatte der Coach unlängst mit Blick auf die Partie betont. Das würde nicht nur in der „Kohfeldt-Tabelle“, sondern auch in der Bundesliga mächtig weiterhelfen.

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Quelle: DeichStube

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