Werder verliert 0:2 gegen Gladbach

Einzelkritik: Delaney neben der Spur, Pavlenka verhindert Schlimmeres

Jiri Pavlenka
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Jiri Pavlenka: Parierte zweimal stark gegen Thorgan Hazard (27./67.). Aber es muss auch gefragt werden, ob er sich bei Stindls Tor nicht zu sehr auf die kurze Ecke konzentriert hatte. An Pavlenka lag es jedoch am wenigsten, dass Werder das Spiel verlor. Note 2,5
Milos Veljkovic
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Milos Veljkovic (bis 45.): Das 0:1 wäre nie gefallen, wenn er seine Kopfballabwehr im Mittelfeld zum eigenen Mann statt zum Gegenspieler gebracht hätte. Es war ein unnötiger, folgenschwerer Fehler. Seine Auswechslung nach nur 45 Minuten hatte aber taktische Gründe: Veljkovic fiel der Umstellung auf Viererkette zum Opfer. Note 4,5
Lamine Sane
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Lamine Sane: Nach drei Spielen Pause wegen einer Knieprellung kehrte Sane ins Zentrum der Dreierkette zurück. Hatte immer dann Probleme, wenn Gladbach mit Tempo kam. Souverän sieht anders aus. Note 4
Niklas Moisander
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Niklas Moisander: Auch er hatte große Schwierigkeiten mit der Geschwindigkeit eines Hazard. Der Finne ließ sich mehrfach von dem schnellen Belgier düpieren. Allein mit Routine geht eben auch nicht alles. Note 4,5
Robert Bauer
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Robert Bauer: Wäre nicht Theodor Gebre Selassie wegen einer Erkältung ausgefallen, hätte sich Bauer sicher auf der Bank wiedergefunden. Bauer lief folglich nicht als Innen-, sondern als Rechtsverteidiger auf. Ließ sich in dieser Funktion vor dem 0:1 übelst von Stindl narren und machte dem Gladbacher den Weg zum Tor frei. Note 5
Ludwig Augustinsson
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Ludwig Augustinsson (bis 79.): Der Schwede fand offensiv bis zur Pause überhaupt nicht statt, defensiv zudem mit Schwierigkeiten. Das war nicht der Augustinsson, den man sich wünscht. Note 5
Philipp Bargfrede
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Philipp Bargfrede (bis 46.): Ließ sich oft tief fallen, um Stindl in Bewachung zu nehmen. Im defensiven Mittelfeld insgesamt nicht präsent genug. Machte zur Pause mehr Offensivkräften Platz. Note 4,5
Thomas Delaney
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Thomas Delaney: Der Däne wechselte zur zweiten Halbzeit von der „8“ auf die „6“ – was aber nichts an seiner seltsamen Leistung änderte. Delaney wollte viel, machte aber auch unheimlich viele Fehler und leistete sich einige Ballverluste. Vergab zudem die größte Bremer Chance der ersten Halbzeit, als er den Ball aus acht Metern über die Latte jagte. Note 5

Werder Bremen hat das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach nach einer schwachen Leistung mit 0:2 verloren. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Parierte zweimal stark gegen Thorgan Hazard (27./67.). Aber es muss auch gefragt werden, ob er sich bei Stindls Tor nicht zu sehr auf die kurze Ecke konzentriert hatte. An Pavlenka lag es jedoch am wenigsten, dass Werder das Spiel verlor. Note 2,5

Milos Veljkovic (bis 45.): Das 0:1 wäre nie gefallen, wenn er seine Kopfballabwehr im Mittelfeld zum eigenen Mann statt zum Gegenspieler gebracht hätte. Es war ein unnötiger, folgenschwerer Fehler. Seine Auswechslung nach nur 45 Minuten hatte aber taktische Gründe: Veljkovic fiel der Umstellung auf Viererkette zum Opfer. Note 4,5

Lamine Sane: Nach drei Spielen Pause wegen einer Knieprellung kehrte Sane ins Zentrum der Dreierkette zurück. Hatte immer dann Probleme, wenn Gladbach mit Tempo kam. Souverän sieht anders aus. Note 4

Niklas Moisander: Auch er hatte große Schwierigkeiten mit der Geschwindigkeit eines Hazard. Der Finne ließ sich mehrfach von dem schnellen Belgier düpieren. Allein mit Routine geht eben auch nicht alles. Note 4,5

Robert Bauer: Wäre nicht Theodor Gebre Selassie wegen einer Erkältung ausgefallen, hätte sich Bauer sicher auf der Bank wiedergefunden. Bauer lief folglich nicht als Innen-, sondern als Rechtsverteidiger auf. Ließ sich in dieser Funktion vor dem 0:1 übelst von Stindl narren und machte dem Gladbacher den Weg zum Tor frei. Note 5

Ludwig Augustinsson (bis 79.): Der Schwede fand offensiv bis zur Pause überhaupt nicht statt, defensiv zudem mit Schwierigkeiten. Das war nicht der Augustinsson, den man sich wünscht. Note 5

Philipp Bargfrede (bis 46.): Ließ sich oft tief fallen, um Stindl in Bewachung zu nehmen. Im defensiven Mittelfeld insgesamt nicht präsent genug. Machte zur Pause mehr Offensivkräften Platz. Note 4,5

Thomas Delaney: Der Däne wechselte zur zweiten Halbzeit von der „8“ auf die „6“ – was aber nichts an seiner seltsamen Leistung änderte. Delaney wollte viel, machte aber auch unheimlich viele Fehler und leistete sich einige Ballverluste. Vergab zudem die größte Bremer Chance der ersten Halbzeit, als er den Ball aus acht Metern über die Latte jagte. Note 5

Zlatko Junuzovic: Erstmals nach seinen langwierigen Achillessehnenproblemen stand der Kapitän wieder in der Startelf. Die großen Impulse, die man sich von ihm erhofft, konnte Junuzovic der Mannschaft aber nicht geben. Verfehlte mit einem Schlenzer das Gladbacher Tor nur knapp (62.). Note 4,5

Fin Bartels: Läuft viel, findet aber den Weg zum Tor nicht – so ist das bei Bartels. Blieb wirkungslos. Note 5

Ishak Belfodil: Einmal versuchte er, den Ball mit der Hacke Richtung Tor zu schubsen, was gründlich misslang. Und sonst? Unauffällig, weil kaum in Szene gesetzt. Note 4,5

Florian Kainz (ab 46.): Kam ins Spiel, um die linke Außenbahn zu besetzen. Trat schwungvoll auf, blieb aber immer wieder im Gladbacher Strafraum hängen. Note 4,5

Izet Hajrovic (46.): Das Kainz-Gegenstück auf der rechten Seite. Hajrovic traute sich mit dem aus zwei Länderspieltoren getankten Selbstvertrauen zunächst durchaus etwas zu, doch dann verschwand er schnell in der Versenkung. Note 5

Johannes Eggestein (ab 79.): Kam zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz und wurde mit viel Applaus empfangen. Aber wie viel Spaß muss es gemacht haben, in ein Team zu kommen, dass sich schon aufgegeben hatte? Note -

Quelle: DeichStube

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