Augsburg-Manager will Top-Leistung

Vor Abstiegs-Duell gegen Werder: Gerüchte um Weinzierl-Zukunft

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Augsburgs Trainer Markus Weinzierl will sich auf den Fußball konzentrieren.

Augsburg - Vor dem direkten Abstiegsduell in Bremen will der FC Augsburg die Transferspekulationen um Markus Weinzierl so gut wie möglich ausblenden und den Fokus wieder auf Fußball richten.

"Es hat mich nicht interessiert und es ist absolut zweitrangig. Leipzig hat darauf reagiert, aber es ist auf jeden Fall nicht von meiner Seite gekommen", äußerte der Augsburger Trainer zu seiner Situation. Der ambitionierte Zweitligist RasenBallsport Leipzig hatte voriges Wochenende Verhandlungen mit Weinzierl für beendet erklärt. "Die Geschichte ist für mich längst abgehakt", fügte der 41-Jährige hinzu.

Ein Bekenntnis zum FC Augsburg über das Saisonende hinaus gibt es von Weinzierl aber nicht. Vielmehr möchte sich der lange Jahre erfolgreiche Coach, der noch bis 2019 an den Bundesligisten vertraglich gebunden ist, mit dem Klassenverbleib belohnen.

Gegen Werder wegweisendes Duell

"Ich konzentriere mich ausschließlich auf meine Arbeit. Das ist jetzt für mich das Wichtigste", verdeutliche Weinzierl. Mit 27 Punkten steht Augsburg auf dem Relegationsrang der Fußball-Bundesliga. Das Gastspiel bei den mitbedrohten Bremern (28 Zähler) am Samstag wird zu einem wegweisenden Duell.

Manager Stefan Reuter glaubt weiterhin an ein Happy-End. "Gemeinsam haben wir viele schwierige Situationen überstanden. Markus hat nach wie vor ganz klar die Ansprache. Es hat immer gut funktioniert und es funktioniert weiterhin gut", sagte Reuter.

Ihn nerven allerdings die immer wieder aufflammenden Gerüchte um Weinzierl. "Ich kann nur noch einmal ganz deutlich sagen, dass unser Trainer hier einen langfristigen Vertrag hat und dass sich ein anderer Verein zuerst einmal bei uns melden müsste, wenn Interesse besteht", sagte der Manager.

Neben Leipzig waren zuletzt auch immer wieder Topmannschaften wie Bayer Leverkusen, der FC Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach als Interessenten gehandelt worden. "Was weiß ich, was für Vereine irgendwann mal genannt werden", klagte Reuter.

Vor einem Jahr stand Weinzierl mit Schalke in Kontakt. Für das Augsburger Team, das sich zuletzt orientierungslos präsentierte, wollen Weinzierl und Reuter ein Vorbild sein.

"Die Mannschaft zieht absolut an einem Strang. Diese Geschlossenheit leben wir auch vor. Wir sitzen alle in einem Boot und werden Gas geben, damit wir die Klasse halten", erklärte der 49 Jahre alte frühere Welt- und Europameister Reuter. Vorangehen soll in den letzten sechs Spielen Weinzierl. "Es geht um sehr viel, aber das ist uns allen bewusst", betonte der Trainer.

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