Werder der Lieblingsgegner von Raffael und Stindl

Die Gefahr hat zwei Gesichter

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Raffael (l.) und Lars Stindl von Borussia Mönchengladbach treffen mit Vorliebe gegen Werder Bremen.

Bremen/M'Gladbach - Lars Stindl oder Raffael? Diese Frage stellt sich bei Borussia Mönchengladbach auch vor dem Spiel bei Werder Bremen.

Einer von beiden besetzt im 4-3-3-System von Coach Dieter Hecking die zentrale offensive Position. Und da beide eine ganz spezielle persönliche Werder-Bilanz aufweisen, kann die Antwort auf die Frage „Stindl oder Raffael“ eigentlich nur lauten: Egal!

Die Gefahr hat für Werder gewissermaßen zwei Gesichter. Der Brasilianer Raffael hat bislang 13 Spiele gegen die Bremer bestritten, dabei gelangen ihm acht Tore. Gegen keinen anderen Gegner hat er so häufig getroffen. Lars Stindl hat in 16 Duellen mit den Bremern siebenmal genetzt – auch für ihn ist Werder damit der Lieblingsgegner. Und wenn man nun diese individuellen Zahlen mit den allgemeinen Torquoten der Borussia kombiniert, darf der geneigte Werder-Fan schon sorgenvoll auf die eigene, zuletzt nicht mehr sattelfeste Abwehr blicken: Was kommt da bloß auf Werder zu?

Bedrohliche Hecking-Statistik gegen Werder

23 Tore hat die Borussia in den bislang zehn Spielen erzielt – nur Borussia Dortmund (30) ist noch besser. In Thorgan Hazard steht zudem ein Gladbacher mit sieben Toren an der Spitze der Torjägerliste – gemeinsam Paco Alcacer (Dortmund), Sebastien Haller und Luka Jovic (beide Frankfurt). Außerdem ist kein anderes Team mit neun Toren nach ruhenden Bällen so gefährlich bei Standards wie Gladbach. Und: In den vergangenen elf Partien gegen Werder hat die Borussia immer getroffen, dabei im Schnitt zweieinhalb Tore pro Spiel erzielt. Werder gelangen in diesen Partien nur zehn Tore, was wiederum nur zu einem Sieg reichte. Die Niederrheiner gewannen sieben dieser elf Spiele.

Eine weitere aus Bremer Sicht bedrohlich wirkende Statistik ist die von Dieter Hecking. Der Coach hat an der Weser bereits sieben Auswärtssiege gefeiert – auch für ihn ein persönlicher Rekord. In einer Kategorie sind die Bremer den Gladbachern aktuell aber voraus. In der Chancenverwertung liegen die Gastgeber laut einer „kicker“-Statistik mit 33,3 Prozent genutzter Möglichkeiten knapp vor der Borussia (31,9 Prozent).

Quelle: DeichStube

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