Aber bei Di Santo hat Eichin „die Hand drauf“

Die Gefahr aus England

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Thomas Eichin

Bremen - Reizthema England! Thomas Eichin fühlt sich angesichts der wirtschaftlichen Übermacht der Premier League hilflos. Weil die englischen Vereine ab 2016 für drei Spielzeiten 9,5 Milliarden Euro an TV-Geldern und damit das Vierfache der Bundesliga kassieren, können sie kaufen und verpflichten, wen sie wollen. Und genau das befürchtet Eichin auch: „Bei ablösefreien Spielern sind wir künftig chancenlos. Da können wir nicht mithalten.“ Logisch, wenn selbst der kleinste Premier-League-Club mehr TV-Millionen kassiert als Bayern München: „Die Engländer haben einfach andere Einnahmen und Gehaltsstrukturen.“

Mit ihrer enormen Finanzkraft können die Clubs von der Insel mit enormen Einkommen locken, aber auch enorme Ablösen bezahlen. Davon könnten Vereine wie Werder wiederum profitieren – beispielsweise bei einem Verkauf von Franco Di Santo. Der Argentinier hatte unlängst mit einer Rückkehr in die Premier League kokettiert, und grundsätzlich „ist es auch Teil unserer Politik, Spieler gewinnbringend zu verkaufen“, so Eichin. Doch bei Di Santo gilt nach wie vor: Lieber verlängern, nicht verkaufen. Da seien selbst die Engländer machtlos, behauptet Eichin: „Wir haben bei Franco noch die Hand drauf.“ Dank des bis 2016 datierten Arbeitspapiers.

csa

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