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De Bruyne macht den Deckel drauf - 4:1

Stuttgart - Am 21. Spieltag der Bundesliga-Saison geht die Reise für Werder Bremen ins Schwabenland. Um 15:30 Uhr trifft man auf den dort ansässigen VfB Stuttgart, den direkten Tabellennachbar der Bremer.

Werder in Stuttgart ohne Arnautovic

Nach zwei Niederlagen zu Beginn der Rückrunde konnte am vergangenen Freitag der erste Sieg im Jahr 2013 gefeiert werden. Beim 2:0 gegen Hannover 96 viel die Entscheidung durch Petersens Doppelpack erst in der Schlussphase. Dadurch bestätigte die Bayern-Leihgabe seine Wichtigkeit für Werder, ist er doch mit neun Treffern erfolgreichster Bremer Torjäger. Durch den Sieg haben sich die Bremer auf Rang elf der Tabelle vorgearbeitet(25 Punkte), der Rückstand auf die 6.-platzierten Schalker(29) beträgt nur vier Zähler. Dabei müssen drei direkte Konkurrenten zu den Top-drei der Liga (HSV bei Dortmund, Mönchengladach gegen Leverkusen, Schalke bei Bayern). Somit kann Werder zum Gewinner des Spieltages werden, das Ziel ist klar. Bremens Spielmacher Aaron Hunt weiß: „Der Spieltag bietet eine Chance, da kann viel passieren. Aber es liegt natürlich in erster Linie an uns. Wir müssen gewinnen.“

Ebenfalls 25 Punkte kann der VfB Stuttgart vorweisen, doch beim Deutschen Meister von 2007 zeigt die Tendenz klar nach unten. Die letzten vier Begegnungen wurden verloren, die längste Niederlagenserie seit 1986/1987 nagt am Selbstbewusstsein der Spieler. In den letzten Wochen dominierte die Vertragsverlängerung von Coach Bruno Labbadia die Stuttgarter Meldungen. Der Fokus soll wieder auf das Spielerische gelegt werden. Kurz vor dem Spiel ist sich der Ex-Bremer Martin Harnik, von 2006-2009 bei den Grün-Weißen aktiv, sicher: „Wir sind die Talfahrt aus den letzten Jahren gewohnt und können mit der Situation umgehen“.

Von den Problemen, wie sie die Stuttgarter haben, können die Bremer ein Lied singen. Nachdem durch den Erfolg vergangene Woche zumindest sportlich gesehen die Welt wieder in Ordnung scheint, sorgt nun ein Spieler für Schlagzeilen, und es ist (ausnahmsweise) nicht Marko Arnautovic. Der Grieche Sokratis liebäugelt mit einem Abschied, sollte Werder erneut das internationale Geschäft verpassen. Nach schwachem Start findet der Abwehrchef wieder zu alter Form und wäre somit ein herber Verlust für Werder, das in letzter Zeit immer wieder Leistungsträger ziehen lassen musste.

Die Bilanz spricht leicht für den Gastgeber aus Stuttgart: Von 93 Aufeinandertreffen gewann Werder 31, bei 33 Niederlagen. 29 Mal gab es geteilte Punkte, wie auch im Hinspiel, das 2:2 endete. Der letzte Bremer Sieg in Stuttgart liegt derweil schon fast drei Jahre zurück, damals siegte man mit 2:0. An die letzten beiden Duelle haben die Werderaner keine guten Erinnerungen, man verlor mit 0:6 bzw. 1:4.

Personell kann Werder-Trainer Thomas Schaaf aus dem Vollen schöpfen, nur Philipp Bargfrede fehlt weiterhin verletzt. Außerdem kehren die Gesperrten Clemens Fritz und Marko Arnautovic in den Kader zurück, letzterer hat seinen Startplatz wohl sicher, Fritz wird wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen.

Beim VfB werden definitiv die Langzeitverletzten Audel, Bah und Cacau fehlen, Harnik kehrt von seiner Gelbsperre wieder zurück, außerdem hat Daniel Didavi gute Chancen auf die „Zehner-Position“, die zuletzt Tamas Hajnal inne hatte.

Leiten wird die Partie Günter Perl aus Pullach, der bereits den Bremer 4:0-Erfolg über Gladbach pfiff. Für ihn ist es der 122. Bundesliga-Einsatz.

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